Mediengipfel im Fernen Osten: Reisejournalismus und KI im Fokus von Birobidschan
Miriam KönigMediengipfel im Fernen Osten: Reisejournalismus und KI im Fokus von Birobidschan
Mediengipfel des Fernen Ostens findet vom 9. bis 12. April in Birobidschan statt
Vom 9. bis 12. April wird Birobidschan Austragungsort des Mediengipfels des Fernen Ostens sein. In diesem Jahr steht unter anderem ein Masterclass der Reisejournalistin Jelena Titok auf dem Programm, in der sie ihr Wissen über die Erstellung fesselnder Reiseinhalte weitergibt. Die Veranstaltung bringt Medienfachleute, Redakteure, Vertreter aus der Wirtschaft sowie Studierende aus der gesamten Region zusammen.
Organisiert wird das Forum von der Regionalabteilung der Russischen Journalistenunion in der Jüdischen Autonomen Oblast, der Primorje-Abteilung der Russischen Journalistenunion sowie der Staatlichen Amur-Universität "Scholem Alejchem". Unterstützung erhält die Veranstaltung von der Administration der Jüdischen Autonomen Oblast, während die RusHydro PJSC als Generalpartner fungiert.
Zu den Medienpartnern zählen das Nachrichtennetzwerk PrimaMedia, die Medienholding LIVE DV, Wostok-Media, Nedbri, DFO.INFO, RIA Birobidschan, Gubernija Online und die Zeitung Birobidschaner Stern. Auf der Agenda stehen Themen wie die Rolle von KI in den Medien, die Anpassung an Branchenveränderungen sowie die Förderung des Inlandstourismus in Russland.
Jelena Titok zeigte sich begeistert von der Möglichkeit, die Jüdische Autonome Oblast zu erkunden und ihre Erfahrungen mit den Lesern zu teilen. Gleichzeitig freut sie sich auf den Austausch mit Kollegen und Diskussionen über aktuelle Trends im Reisejournalismus. Die Anmeldung zum Gipfel ist weiterhin über einen offiziellen Link möglich.
Im Jahr 2025 veranstaltete der Föderationskreis Ferner Osten im Rahmen des Gipfels zwei weitere Veranstaltungen – eine in Birobidschan und eine in Petropawlowsk-Kamtschatski. Zudem fand in Wladiwostok der Zweite Jugendmediengipfel des Fernen Ostens statt, der das Programm erweiterte.
Ziel des Gipfels ist es, Medienfachleute zu vernetzen, Diskussionen über branchenspezifische Herausforderungen anzuregen und Chancen im Reisejournalismus aufzuzeigen. Zu den Teilnehmern zählen Redakteure, Pressesprecher, Literaten sowie Schüler, die eigene Medienprojekte umsetzen. Bisher liegen keine offiziellen Angaben zu internationalen Partnerländern für die diesjährigen Veranstaltungen vor.






