Massenkarambolage auf A2: Wildschweine lösen nächtliches Chaos bei Oberhausen aus
Anna FuchsMassenkarambolage auf A2: Wildschweine lösen nächtliches Chaos bei Oberhausen aus
Schwerer Unfall auf der A2 bei Oberhausen: Wildschwein-Rotte löst Massenkarambolage aus
Ein nächtlicher Unfall auf der Autobahn A2 in der Nähe von Oberhausen hat in den späten Abendstunden einen Fahrer verletzt und zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Der Zusammenstoß ereignete sich am 17. Januar 2026 gegen 23:02 Uhr, als zwei Fahrzeuge mit einer Gruppe Wildschweine kollidierten, die die Fahrbahn überquerten. Mehrere Tiere kamen ums Leben, die Kollision zwang die Behörden, die Richtungsfahrbahnen in Richtung Oberhausen stundenlang komplett zu sperren.
Auslöser des Vorfalls war eine Rotte Wildschweine, die plötzlich auf die Autobahn lief. Zwei Fahrzeuge – darunter ein BMW, gelenkt von einem 23-jährigen Fahrer – stießen mit den Tieren zusammen. Der Autofahrer erlitt leichte Verletzungen, weitere Personen blieben unverletzt.
Beide Wagen wurden so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren. Die Feuerwehr musste zunächst Tierkadaver und Trümmerteile von der Straße räumen, bevor Bergungsteams die Wracks abschleppen konnten. Die Fahrbahnen in Richtung Oberhausen blieben während der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten vollständig gesperrt. Die Staus reichten bis zu drei Kilometer zurück, Autofahrer mussten mit langen Wartezeiten rechnen. Die Polizei bestätigte, dass die Sperrung aufgehoben wurde, sobald die Unfallstelle geräumt und Beweismaterial gesichert war.
Für Rückfragen der Medien steht Gunnar Wortmann, Pressesprecher der Dortmunder Polizei, zur Verfügung. Journalisten können ihn unter der Nummer 0231/132-1028 oder per E-Mail unter [email protected] erreichen.
Bei dem Unfall erlitt eine Person leichte Verletzungen, zwei Fahrzeuge wurden wirtschaftlich totgeschrieben. Nach der Freigabe der Straße normalisierte sich der Verkehr wieder. Der Vorfall unterstreicht jedoch die Gefahren, die von Wildtierquerungen auf stark befahrenen Autobahnen ausgehen. Die Behörden haben bisher keine weiteren Maßnahmen angekündigt.






