12 February 2026, 16:09

"Mainz bleibt Mainz" feiert Premiere mit erster Protokollchefin und scharfer Satire

Ein Plakat, das ein Bierfest in Deutschland ankündigt und eine Gruppe von Menschen zeigt, einige halten Biergläser in der Hand, im Hintergrund ein Fass und deutscher Text unten.

Frauen-Debüt bei "Mainz bleibt Mainz" - "Mainz bleibt Mainz" feiert Premiere mit erster Protokollchefin und scharfer Satire

Die 71. Ausgabe von "Mainz bleibt Mainz"

Die Session 2025 markierte einen Meilenstein, da Grom als erste Frau die Leitung des Protokolls der Revue übernahm. Sie hielt nicht zurück und verspottete Trumps Ego mit dem Vorschlag, der Himmel solle die Gutenberg-Bibel nutzen, um "seinen aufgeblasenen Kopf zu entleeren". Weder Merz, Söder noch Trump reagierten öffentlich auf die Sticheleien.

Andreas Schmitt, langjähriger Moderator, beendete die Veranstaltung in seiner Rolle als "Hoher Altardiener" des Mainzer Doms. Gleichzeitig kehrte Jürgen Wiesmann für seinen 25. Auftritt als Ernst Lustig zurück, eine beliebte Karnevalsfigur. Die Mischung aus Tradition und scharfer Satire hielt das Publikum in Atem.

Die Februar-Aufführungen 2025 in Mainz zogen mit ihrer politischen Schärfe Aufmerksamkeit auf sich. Groms Führung und das Ausbleiben offizieller Reaktionen der verspotteten Politiker steigerten die Spannung um die Veranstaltung. Die Revue bewies einmal mehr ihren Ruf für furchtlosen Humor und gesellschaftskritischen Kommentar.

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Groms Debüt als Protokollchefin setzte einen neuen Ton für die Revue. Die Verbindung aus Tradition und beißender Satire hinterließ in dieser Karnevalssaison ihre Spuren. Da die angegriffenen Persönlichkeiten nicht öffentlich reagierten, blieben die Witze unangefochten.