08 March 2026, 04:03

Lünens Jahresbericht 2025: Geburten, Hochzeiten und 9.083 Fälle in der Ausländerbehörde

Ein langer Flur mit Menschen, die von Deckenlampen beleuchtet werden, umgeben von Säulen und Glastüren, mit Texttafeln, die den Eindruck einer belebten Stadtverwaltung vermitteln.

Lünens Jahresbericht 2025: Geburten, Hochzeiten und 9.083 Fälle in der Ausländerbehörde

Bürgerdienste und Öffentliche Ordnung Lünen legt Jahresbericht 2025 vor

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Das Amt für Bürgerdienste und Öffentliche Ordnung der Stadt Lünen hat seinen Jahresbericht für 2025 veröffentlicht. Die Daten umfassen Geburten, Sterbefälle, Eheschließungen, Zuwanderung sowie die Nutzung öffentlicher Dienstleistungen in der Stadt.

Zu den zentralen Zahlen gehört, dass das Ausländerbehörde Tausende von Fällen bearbeitet hat, während das Standesamt bemerkenswerte Trends bei Bevölkerungsveränderungen und Hochzeiten verzeichnete.

Das Standesamt registrierte im Jahr 2025 insgesamt 570 Geburten und 1.588 Sterbefälle. Bei den Mädchennamen führten Ella und Marie die Liste an – jeder Name wurde siebenmal vergeben –, während Adam mit ebenfalls sieben Eintragungen der häufigste Jungename war. Gleichzeitig gaben sich 309 Paare das Ja-Wort. Die meisten Trauungen (179) fanden in der Schlossmühle statt, gefolgt vom Rathaus mit 97 Zeremonien.

Das Ausländerbehörde bearbeitete im Berichtsjahr 9.083 Fälle. Davon erhielten 503 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft, und es gingen 683 neue Anträge ein. Die ausländische Bevölkerung in Lünen belief sich auf 15.899 Menschen, wobei die größten Gruppen aus der Türkei, Syrien und der Ukraine stammten.

Im Bürgerbüro wurden 49.010 Besuche gezählt, davon 33.484 mit vorheriger Terminvereinbarung und 15.526 ohne Voranmeldung. Die durchschnittliche Wartezeit lag bei 2,9 Minuten für Terminkunden und 3,4 Minuten für spontane Besucher. Allerdings erschienen 4.016 Personen nicht zu ihrem gebuchten Termin, sodass die Ausfallquote bei knapp 12 Prozent blieb.

Für die Zukunft plant die Behörde die Einführung von "VOIS Online 2.0", einer weiterentwickelten Plattform für den digitalen Zugang zu kommunalen Dienstleistungen.

Der Bericht spiegelt die demografischen Verschiebungen in Lünen, die Nachfrage nach öffentlichen Leistungen und die Effizienz der Verwaltung wider. Mit neuen digitalen Werkzeugen will die Stadt die Interaktion mit Bürgerinnen und Bürgern weiter vereinfachen. Die Daten zeigen zudem anhaltende Migrationstrends sowie die Beliebtheit lokaler Trauungsorte auf.

Quelle