11 April 2026, 04:03

Lünen-Brambauer testet temporäre Schulstraße für mehr Kindersicherheit

Verkehrszeichen mit der Aufschrift "Geschwindigkeitsreduzierung Gefahrenbereich Schulzone Vorbei" mit einer Person in der Nähe, Bäumen, Versorgungsmasten, Drähten, einem Haus und dem Himmel im Hintergrund.

Lünen-Brambauer testet temporäre Schulstraße für mehr Kindersicherheit

Neue "temporäre Schulstraße" an der Elisabethschule in Lünen-Brambauer gestartet

An der Elisabethschule in Lünen-Brambauer ist eine neue "temporäre Schulstraße" eingerichtet worden. Das Projekt sieht ein Fahrverbot für Kraftfahrzeuge zu den Hauptzeiten des Bring- und Abholdienstes vor, um die Sicherheit der Kinder zu erhöhen. Es ist Teil der europäischen Mobilitätswoche, die vom 16. bis 22. September stattfindet.

Das Fahrverbot gilt an Schultagen von 7:15 bis 8:15 Uhr morgens sowie von 15:00 bis 16:00 Uhr nachmittags. In diesen Zeiten ist die Straße vor der Elisabethschule für Autos gesperrt, um den Verkehr zu reduzieren, Parkgefahren zu minimieren und riskante Fahrmanöver in der Nähe des Schulgeländes zu vermeiden.

Polizeibeamte überwachen die Zone aktiv und sprechen mit Eltern, um auf die Risiken des sogenannten "Elterntaxis" hinzuweisen. Die Behörden raten Familien, die ausgewiesenen Haltezonen zu nutzen oder ganz auf das Auto zu verzichten, wenn sie ihre Kinder zur Schule bringen.

Auf einer Pressekonferenz am 18. September wurden die Ziele der Initiative vorgestellt. Journalisten, die weitere Informationen benötigen, können sich an die Dortmunder Polizei wenden.

Mit dem Projekt "Schulstraße" soll eine sicherere Umgebung für Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zur und von der Elisabethschule geschaffen werden. Durch die Einschränkung des Fahrzeugverkehrs hofft die Stadt, Staus zu verringern und das Unfallrisiko zu senken. Der Versuch läuft im Rahmen der diesjährigen Europäischen Mobilitätswoche, die nachhaltige und kindgerechte Verkehrslösungen fördert.

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