02 May 2026, 20:03

Lkw-Fahrer fährt 21 Tage ohne Pause – Polizei stoppt lebensmüden Trucker auf A2

Gelb-schwarzes Warnschild mit einem Gabelstapler, das das Verbot von Gabelstaplern in dem Bereich anzeigt, auf einem weißen Hintergrund.

Lkw-Fahrer fährt 21 Tage ohne Pause – Polizei stoppt lebensmüden Trucker auf A2

Lkw-Fahrer aus Rumänien nach wochenlanger Fahrt ohne Pause auf der A2 gestoppt – Müdigkeit am Steuer als wachsendes Risiko

Ein rumänischer Lkw-Fahrer wurde auf der Autobahn A2 bei Porta Westfalica angehalten, nachdem er mehrfach gegen Verkehrsregeln verstoßen hatte. Die Polizei stellte fest, dass er fast drei Wochen am Stück gefahren war – ohne einen einzigen Ruhetag. Der Vorfall wirft Fragen nach den Gefahren durch Übermüdung im Straßenverkehr auf.

Am Donnerstag, dem 21. August 2025, hielten Autobahnbeamte einen in Spanien zugelassenen Lastwagen an, der in Richtung Hannover unterwegs war. Der 50-jährige Fahrer, ein Rumäne in Diensten eines spanischen Unternehmens, hatte auf einem Überholverbotabschnitt der A2 illegal überholt. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er in den vergangenen fast 21 Tagen keine der vorgeschriebenen Pausen eingelegt hatte.

Das digitale Kontrollgerät (Tachograph) des Lkw zeichnete zudem mehrere Geschwindigkeitsüberschreitungen auf, darunter eine mit 115 km/h in einer auf 80 km/h begrenzten Zone. Auf Nachfrage gab der Fahrer zu, er habe Angst vor dem Verlust seines Arbeitsplatzes gehabt, falls er die Anforderungen seines Arbeitgebers nicht erfülle. Die Behörden sicherten vor Ort eine Kaution zur Deckung der zu erwartenden Bußgelder.

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Die Autobahnpolizei kontrolliert regelmäßig Nutzfahrzeuge auf die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten sowie technische Sicherheit. Verstöße wie in diesem Fall erhöhen das Unfallrisiko – insbesondere Auffahrunfälle im dichten Verkehr.

Dem Fahrer droht nun ein Bußgeld von über 3.000 Euro, während sein Arbeitgeber mit einer Strafe von mehr als 11.000 Euro rechnen muss. Der Fall unterstreicht das anhaltende Problem der Übermüdung bei Fernfahrern. Die konsequente Durchsetzung von Ruhevorschriften bleibt eine Priorität für die Verkehrssicherheit.

Quelle