03 March 2026, 02:47

Lipper verliert Ersparnisse durch perfiden KI-Betrug mit Deepfake-Videos

Ein Plakat mit Text und einem Logo, das "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen einführen, können sie Hunderte von Dollar im Monat aus ihren Taschen ziehen." zeigt.

Lipper verliert Ersparnisse durch perfiden KI-Betrug mit Deepfake-Videos

Ein Einwohner aus Lippe hat durch einen Betrug mit einer gefälschten Handelsplattform seine gesamten Ersparnisse verloren. Die Betrüger nutzten mit KI erstellte Deepfake-Videos, um das Opfer dazu zu bringen, hohe Geldsummen zu überweisen. Trotz mehrfacher Zahlungen kam es jedoch nie zu einer Auszahlung.

Der Betrug begann, als das Opfer auf einer betrügerischen Plattform zur Registrierung verleitet wurde. Nach der Anmeldung forderten die Kriminellen Vorabgebühren und behaupteten, diese seien für den Handel erforderlich. Das Opfer kam der Forderung nach, doch statt Renditen folgten nur weitere Zahlungsaufforderungen.

Um die Kosten zu decken, nahm das Opfer einen Kredit auf, was die finanzielle Lage weiter verschärfte. Die Betrüger wiesen es anschließend an, Gelder auf Kryptobörsen zu transferieren – wo das Geld schließlich verschwand. Die Behörden bestätigten später, dass es nie zu echten Investitionen gekommen war.

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Ermittler warnen, dass solche Maschen oft mit überzeugenden Deepfake-Videos Glaubwürdigkeit vortäuschen. Sie raten der Öffentlichkeit dringend, vor Geldanlagen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Seriosität des Anbieters zu prüfen.

Die Verluste des Opfers belaufen sich mittlerweile auf einen fünfstelligen Betrag – eine Rückerstattung ist ausgeschlossen. Die Polizei ruft dazu auf, verdächtige Anlageangebote umgehend zu melden. Durch den Verzicht auf Vorabzahlungen und die Überprüfung offizieller Registrierungen lassen sich ähnliche Betrugsfälle verhindern.