04 February 2026, 06:06

Lichterglanz und Livemusik verwandeln Gottesdienst in Tiefenort

Eine Menschenmenge bei einem Konzert mit beleuchteten Gebäuden und Pfählen im Hintergrund, unter einem Himmel voller farbenfroher Feuerwerke.

Lichterglanz und Livemusik verwandeln Gottesdienst in Tiefenort

St. Peter-Kirche in Tiefenort war am 1. Februar bis auf den letzten Platz gefüllt – trotz winterlicher Kälte und eines vollen Dorfveranstaltungskalenders. Der Licht für alle-Gottesdienst brach mit der Tradition und bot stattdessen eine intime, clubähnliche Atmosphäre mit Livemusik anstelle von Orgelgesängen. Hunderte warme Lichter schufen die Kulisse für einen Abend, der Andacht mit modernen Darbietungen verband.

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Der Gottesdienst begann mit einer Mischung aus Musik und Besinnung, begleitet von dramatischen Szenen, die Vergangenheit und Gegenwart verwebten. Die Band The Quiet Side stand im Mittelpunkt und spielte eigenkomponierte Stücke auf Gitarre, Cajón und Mundharmonika. Pfarrer Thomas Volkmann unterstützte sie am Keyboard und bereicherte das Programm. Ihr Repertoire reichte vom ergreifenden Kyrie eleison bis zu Beatles-Klassikern wie Here Comes the Sun und der ostdeutschen Rockballade Die Sucher. Das Motto "Kein Licht, kein Wandel" zog sich durch den Abend und rahmte den Gottesdienst als eine Art Reise ein.

Die Predigt konzentrierte sich auf die Vision Jesu als inneres Feuer, das selbst in der Dunkelheit den Weg weist. Ein Höhepunkt war ein Kerzenritual, bei dem die Besucher Flammen in einem großen schmiedeeisernen Fisch entzündeten – ein Symbol für Hoffnung und persönliche Gebete. Viele erhielten zudem individuelle Segensworte, was Momente der Verbundenheit und Ermutigung schuf.

Nach dem Gottesdienst blieb die Kirche dank ihrer offenen Tür noch lange ein Ort des Austauschs. Besonders überraschend war die große Zahl junger Teilnehmer, die die Erwartungen der Gemeinde bei Weitem übertraf.

Der Licht für alle-Gottesdienst verwandelte einen traditionellen Kirchenraum in einen Ort der Wärme und Gemeinschaft. Livemusik, persönliche Rituale und eine offene Atmosphäre hinterließen bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck. Der Erfolg des Abends setzt neue Maßstäbe für künftige Veranstaltungen in St. Peter.