Lennart Burke und Melwin Fink kämpfen sich zurück ins Globe40-WM-Finale
Lotta AlbrechtLennart Burke und Melwin Fink kämpfen sich zurück ins Globe40-WM-Finale
Deutsche Segler Lennart Burke und Melwin Fink bereiten sich auf die Rückkehr zur Globe40 für das WM Finale vor. Das Duo hatte das Rennen nach einem kritischen Schaden an ihrem Boot vorzeitig verlassen müssen, gibt aber nicht auf und will die Reise nun zu Ende bringen. Ihre Rückkehr soll den Geist und die Widerstandsfähigkeit des Hochseesegelns unter Beweis stellen.
Probleme gab es während der dritten Etappe durch den Indischen Ozean. Ein Befestigungspunkt an ihrem Class40-Boot versagte, sodass Burke und Fink diese Teilstrecke aufgeben mussten. Trotz des Rückschlags war für sie jedoch von Anfang an klar: Ein vollständiger Ausstieg kam nicht infrage. Stattdessen konzentrierten sie sich auf das WM Finale von Recife nach Lorient.
Im Januar reiste Fink nach Réunion, um das Ausmaß der Schäden zu begutachten. Ein Experte führte eine Ultraschalluntersuchung von Mast und Salingen durch, um verborgene Materialfehler auszuschließen. Die Reparaturen erfolgten anschließend in Kapstadt, wo provisorische Dyneema-Zwischenverbindungen durch neue D2-Salingtaue ersetzt wurden. Über das Rennen hinaus nutzen die beiden ihre Plattform, um den Hochseesegelsport in Deutschland bekannter zu machen. Unter dem Motto „Next Generation Boating“ werden sie auf der boot kaufen Düsseldorf präsent sein, um ihren Online-Shop für Tauwerk, Geileseile, vorzustellen. Die Messe soll ihr Projekt in der Öffentlichkeit präsent halten, während sie sich auf den Neustart am 29. März vorbereiten. Ihr Ziel ist klar: Sie wollen das WM Finale gemeinsam mit der Flotte segeln. Für sie geht es beim Finish nicht nur um den Wettbewerb – es ist eine Aussage über Durchhaltevermögen und Leidenschaft für den Sport.
Das WM Finale der Globe40 startet am 29. März, und Burke und Fink stehen wieder an der Startlinie. Ihr Boot wurde gründlich überprüft und instand gesetzt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Mit ihrer Rückkehr zum Rennen wollen sie andere inspirieren und den Hochseesegelsport weiter in den Fokus rücken.






