Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Nur noch kleine Mengen an der Hansastraße erlaubt
Jonas WagnerLangenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Nur noch kleine Mengen an der Hansastraße erlaubt
Städtischer Betriebshof in Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung
Aufgrund steigender Kosten hat der städtische Betriebshof in Langenfeld die Vorschriften für die Entsorgung von Bauschutt am Standort Hansastraße verschärft. Anwohner dürfen dort nun nur noch kleine Mengen gegen Gebühr abgeben. Für größere Volumina bleiben private Unternehmen oder die Deponie im Stadtteil Immigrath als Alternativen.
Wer die Annahmestelle an der Hansastraße nutzt, kann pro Fahrt bis zu zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt abgeben. Jede Abgabe kostet 8,00 Euro. Zugelassen sind Materialien wie Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toilettenschüsseln, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe und Dachziegel.
Nicht angenommen werden unter anderem Gipskartonplatten, Gasbetonsteine sowie gemischter Abbruchschutt wie Fenster und Türen. Größere Mengen sind an der Hansastraße nicht erlaubt. Die Behörden empfehlen stattdessen die Deponie im Stadtteil Immigrath oder zugelassene private Entsorgungsfirmen.
Für größere Mengen erhebt die Deponie Immigrath 5,00 Euro pro Kofferraumladung Bauschutt oder gemischten Abbruchschutt. Auch private Entsorgungsunternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling nehmen solche Materialien gegen Gebühr an.
Die Änderungen sollen die gestiegenen Entsorgungskosten bewältigen, ohne den Bürgern alle Optionen zu nehmen. Kleine Mengen des zugelassenen Schutts können weiterhin für 8,00 Euro an der Hansastraße abgegeben werden. Wer größere Mengen loswerden muss, ist auf die Deponie oder private Anbieter angewiesen.






