Kulturforum in Gütersloh verbindet Kunst, Politik und städtische Visionen
Lotta AlbrechtKulturforum in Gütersloh verbindet Kunst, Politik und städtische Visionen
Kulturforum Gütersloh: Austausch über Kunst, Politik und städtische Räume
Am 10. Februar 2023 fand im Holzpixel-Druckatelier in Gütersloh das lokale Kulturforum statt. Künstler:innen, Kulturbegeisterte und Vertreter:innen aus der Region kamen zusammen, um über die hiesige Kulturszene zu diskutieren und laufende Projekte vorzustellen. Die Gütersloher Musikerin Ana umrahmte den Abend mit Live-Musik.
Gastgeber des Forums war Manfred Makowski, ein interdisziplinärer Designer, der mit seinem Holzpixel-Atelier für analoge Hochdruckwerkstätten bekannt ist. Der Ort dient nicht nur als Werkstatt, sondern bietet auch Team- und Kreativworkshops an – eine passende Kulisse für die Veranstaltung.
Den Hauptvortrag hielt der Bildhauer und Raumkünstler Michael Kortländer. Seine Werke, darunter die Serie Raumbilder, verbinden Skulptur, Installation und Malerei. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit engagiert er sich in der Kulturpolitik: Als Vorsitzender des Düsseldorfer Künstlerhilfsvereins und des Vereins zur Organisation von Kunstausstellungen setzt er sich für die Belange von Künstler:innen ein. Zudem fördert er den internationalen Austausch über den Verein Düsseldorf Palermo e.V.
Andreas Kimpel, Kulturdezernent der Stadt Gütersloh, sprach über die kulturellen Fortschritte der Kommune. Er betonte, wie wichtig politische Unterstützung, Vertrauen und mutige Entscheidungen für die zukünftige Kulturpolitik seien. Lena Jeckel, Leiterin des Kulturbüros, lobte später den Erfolg der Veranstaltung, die kulturelle Räume sichtbar machte und den Austausch zwischen den Teilnehmenden stärkte.
Das Kulturforum unterstrich die Lebendigkeit der Gütersloher Kunstszene – aber auch ihre Herausforderungen. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen kulturelle Bedarfe in der Politik, kreative Kooperationen und die Rolle von Kulturorten in der Stadt. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie entscheidend der Dialog zwischen Künstler:innen und lokalen Verantwortlichen ist.






