03 May 2026, 00:08

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere aufgetaucht

Schwarz-weiß-Zeichnung einer Frau, die ein Baby hält, betitelt mit 'Mutter und Kind.'

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere aufgetaucht

Der YouTuber und Britain’s Got Talent-Juror KSI steht erneut in der Kritik, nachdem ein altes Video aufgetaucht ist, in dem er Witze über Gewalt gegen schwangere Frauen macht. Die Aufnahme, die ursprünglich 2017 veröffentlicht wurde, hat die Debatte über seine umstrittenen Äußerungen in der Vergangenheit wieder entfacht. Dies folgt auf seine Social-Media-Pause im Jahr 2023, die er nach einem weiteren provokanten Kommentar in einem Parodie-Video einlegte.

In dem inzwischen gelöschten YouTube-Video von 2017 reagiert KSI auf den Rat seiner Mutter, sich beim Sex zu schützen. Als sie ihn daran erinnert, ein Kondom zu benutzen, antwortet er: „Dann boxe ich das Baby einfach raus.“ Der als Scherz gemeinte Spruch hat seitdem heftige Empörung ausgelöst.

Eine Sprecherin der Organisation Women’s Aid verurteilte die Aussage scharf und warnte, dass solche „Witze“ häusliche Gewalt verharmlosen. Sie betonte, dass Gewalt gegen Frauen – auch während der Schwangerschaft – ein ernstes Problem sei, das niemals auf die leichte Schulter genommen werden dürfe.

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Es ist nicht das erste Mal, dass KSI für seine Wortwahl kritisiert wird. 2023 zog er sich vorübergehend aus den sozialen Medien zurück, nachdem er in einem Parodie-Video eine rassistische Bemerkung gemacht hatte. Eine Person aus seinem Umfeld räumte ein, dass er seine früheren Äußerungen bedauere und diese unangemessen sowie verletzend gewesen seien.

Das wieder aufgetauchte Video rückt KSIs öffentliches Image erneut in den Fokus – besonders, da er inzwischen eine prominente Rolle als Juror bei Britain’s Got Talent innehat. Die Aufnahme von 2017 wird zu einem Zeitpunkt bekannt, in dem sein Bekanntheitsgrad weiter steigt. Women’s Aid und andere Organisationen weisen auf die möglichen Auswirkungen seiner Worte auf die gesellschaftliche Wahrnehmung von Gewalt hin.

KSI hatte sich in der Vergangenheit bereits für frühere Aussagen entschuldigt, zu der aktuellen Kontroverse hat er sich jedoch bisher nicht direkt geäußert.

Quelle