KSC kämpft mit akuter Abwehrkrise vor Rückrundenstart gegen Preußen Münster
Lotta AlbrechtKarlsruher SC beginnt die zweite Halbzeit mit defensiven Sorgen - KSC kämpft mit akuter Abwehrkrise vor Rückrundenstart gegen Preußen Münster
Karlsruher SC steht vor einer Abwehrkrise zum Wiederbeginn der 2. Bundesliga
Nach der Winterpause sieht sich der Karlsruher SC (KSC) mit einer akuten Defensivnot konfrontiert. Drei wichtige Abwehrspieler fallen verletzungsbedingt aus, sodass dem Klub nur noch ein etablierter Innenverteidiger zur Verfügung steht. Trainer Eichner muss nun vor dem anstehenden Spiel gegen Preußen Münster seine Aufstellung umstellen.
Die Situation zwingt das Team zu ungewöhnlichen Lösungen: Spieler sollen in ungewohnte Positionen rücken, und junge Talente könnten in die erste Mannschaft aufrücken.
Die Abwehrprobleme des KSC begannen mit Langzeitverletzungen von Marcel Beifus, Nikolai Rapp und Christoph Kobald. Als einziger erfahrener Innenverteidiger bleibt Marcel Franke übrig. Um die Lücken zu schließen, soll Außenverteidiger Paul Scholl ins defensive Zentrum wechseln. Zudem werden David Herold, Meiko Wäschenbach und der U23-Spieler Jassin Manai in Betracht gezogen.
Positiv zu vermerken ist die Rückkehr der Angreifer Lilian Egloff und Louey Ben Farhat, die dem Team dringend benötigten Schwung in der Offensive verleihen. Allerdings sind nach der Winterpause keine weiteren Stürmer zum Kader gestoßen, sodass die Mannschaft auf dieses Duo als Hauptkraft im Angriff angewiesen bleibt. Einziger weiterer Rückkehrer ist der Nachwuchsspieler Eymen Laghrissi, dessen Position noch nicht feststeht.
Eichner betont die Bedeutung eines starken Starts in die Rückrunde nach einem intensiven Vorbereitungstraining. Obwohl er Preußen Münster als ein 'technisch sehr versiertes Team' bezeichnet, zeigt er sich zuversichtlich, dass der KSC mithalten kann. Der Verein sucht zudem aktiv nach defensiver Verstärkung auf dem Wintertransfermarkt, um die geschwächte Abwehr zu entlasten.
Da die Winterpause der 2. Bundesliga vor dem 16. Januar 2026 endete, bleibt dem KSC nur wenig Zeit, um die personellen Engpässe in der Abwehr zu beheben, bevor die Saison wieder beginnt.
Mit einer notdürftig zusammengestellten Verteidigung und begrenzten offensiven Optionen geht der KSC in die Rückrunde. Die Rückkehr von Egloff und Ben Farhat bringt zwar etwas Entlastung, doch der Fokus liegt zunächst auf der Verpflichtung neuer Spieler. Das Spiel gegen Preußen Münster wird zeigen, wie gut sich die Mannschaft den aktuellen Herausforderungen anpassen kann.






