Kreis Mettmann nutzt Luftbild-Thermografie für mehr Energieeffizienz in Gebäuden
Anna FuchsKreis Mettmann nutzt Luftbild-Thermografie für mehr Energieeffizienz in Gebäuden
Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen setzt auf neue Methode zur Steigerung der Energieeffizienz
Der Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen geht einen innovativen Weg, um die Energieeffizienz zu verbessern: Mit Hilfe von Luftbild-Thermografie werden sämtliche Gebäude in der Region erfasst. Ziel ist es, verborgene Energielecks und bauliche Schwachstellen in Wohnhäusern aufzuspüren.
Die Thermografie aus der Luft liefert dabei ein weitaus präziseres Bild vom energetischen Zustand eines Gebäudes, als es mit bloßem Auge möglich wäre. Der Kreistag hat die Durchführung der Erhebung offiziell beschlossen, um Einsparpotenziale und Problembereiche systematisch zu erfassen.
Datenschutzbedenken gab es zunächst im Zusammenhang mit dem Einsatz dieser Technologie. Doch der Kreis Mettmann hat Lösungen entwickelt, um diese Sorgen auszuräumen. Andere Kommunen haben die Luftbild-Thermografie bereits erprobt und liefern damit wertvolle Erfahrungen für das aktuelle Vorhaben.
Ein zentrales Hindernis auf dem Weg zu den Klimazielen bleibt die zögerliche Sanierung und Modernisierung von Gebäuden. Auch die Emissionen im Verkehrssektor stellen eine große Hürde für die ehrgeizigen Umweltziele dar.
Die aktuelle Erhebung soll zeigen, wo der Handlungsbedarf bei der energetischen Verbesserung am größten ist. Durch die Identifizierung von Schwachstellen können Sanierungsmaßnahmen gezielt priorisiert und Energieverschwendung reduziert werden. Damit leistet der Kreis einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der Klimavorgaben.






