28 March 2026, 18:04

Kölner Startup verwandelt Kakaofrucht-Reste in vitaminreiche Shots für den Markt

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Kölner Startup verwandelt Kakaofrucht-Reste in vitaminreiche Shots für den Markt

Kölner Startup Koa bringt drei Vitamin-Shots aus Kakaofruchtsaft auf den Markt

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Das in Köln ansässige Startup Koa hat drei Vitamin-Shots aus dem Saft der Kakaofrucht vorgestellt. Die als Cocoa Fruit Shots vermarkteten Getränke decken den täglichen Bedarf an Vitamin C und enthalten keinen zugesetzten Zucker.

Das Unternehmen will damit Lebensmittelverschwendung bekämpfen, indem es das oft bei der Schokoladenherstellung weggeworfene Kakaofruchtmark nutzt. Gleichzeitig bietet es Bauern in Ghana eine zusätzliche Einnahmequelle.

Durch ein spezielles Verfahren verarbeitet Koa das Fruchtmark zu einem frischen, tropisch schmeckenden Saft, der reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist. Das bisher meist entsorgte Mark bildet die Grundlage für drei Sorten: Koa Pure, Koa Boost und Koa Energize.

Das Startup betreibt eine Kakaofrucht-Fabrik in Akim Achiase im Osten Ghanas. Die Anlage unterstützt rund 10.000 Kleinbauern und ermöglicht ihnen fast doppelt so hohe Prämien wie bei Fairtrade- oder Rainforest-Alliance-Programmen. Durch diese zweite Einnahmequelle stärkt Koa die finanzielle Situation der Bauern und reduziert gleichzeitig Abfall.

Die Markteinführung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die globalen Kakaobestände auf dem niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt sind. Der Klimawandel hat die Ernten beeinträchtigt, und Experten warnen, dass bis 2050 ein Drittel der Kakaobäume verschwunden sein könnte. Dieser Rückgang bedroht die Schokoladenproduktion – Koas Ansatz bietet daher eine praktische Lösung für Bauern und Umwelt gleichermaßen.

Die Vitamin-Shots von Koa ermöglichen eine bessere Nutzung der Kakaofrucht und unterstützen ghanaische Landwirte. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, die wachsenden Sorgen über Kakao-Knappheit und Lebensmittelverschwendung zu mildern. Jede Portion liefert essenzielle Nährstoffe ohne zugesetzten Zucker und lässt sich so einfach in den täglichen Speiseplan integrieren.

Quelle