Kölner Stadtrat entscheidet: Werden Spielplätze zu "Spiel- und Aktionsflächen"?
Miriam KönigKölner Stadtrat entscheidet: Werden Spielplätze zu "Spiel- und Aktionsflächen"?
Der Kölner Stadtrat steht vor einer Abstimmung über einen Vorschlag, Spielplätze in "Spiel- und Aktionsflächen" umzubenennen. Mit der Änderung soll erreicht werden, dass mehr Jugendliche die Anlagen nutzen. Doch die Kölner Oberbürgermeisterin hat sich bereits deutlich gegen die Idee ausgesprochen.
Der Plan, die Beschilderung der Spielplätze zu aktualisieren, entstand vor zwei Jahren. Der Jugendhilfeausschuss stimmte einstimmig für die Umbenennung. Die Verantwortlichen argumentierten, der Begriff "Spielplatz" könnte ältere Kinder und Jugendliche abschrecken.
Nun liegt die endgültige Entscheidung beim Stadtrat. Die Abstimmung findet während der Sitzung am 4. September statt. Die Verwaltung geht davon aus, dass der neue Name die Flächen für eine breitere Altersgruppe attraktiver machen könnte.
Doch Oberbürgermeisterin Henriette Reker lehnt den Vorschlag als unnötig ab. Sie hat klar gemacht, dass sie die Änderung nicht unterstützt – und steht damit im Widerspruch zur früheren Entscheidung des Ausschusses.
Die anstehende Abstimmung im Rat wird zeigen, ob die Schilder tatsächlich aktualisiert werden. Bei einer Zustimmung würden alle Kölner Spielplätze in "Spiel- und Aktionsflächen" umbenannt. Das Ergebnis wird auch verdeutlichen, ob der Widerstand der Oberbürgermeisterin das Endergebnis beeinflusst.






