12 February 2026, 18:04

Kölner Polizei setzt auf Vertrauen und mehr Frauen in den Revierteams

Eine Gruppe von Polizisten steht an der Straße neben einer Tram, mit Fahrzeugen, Strommasten, Gebäuden mit Namensschildern, Bäumen und einem bewölktem Himmel im Hintergrund.

Kölner Polizei setzt auf Vertrauen und mehr Frauen in den Revierteams

Kölner Polizei stärkt Bürgerkontakte und bewältigt hohe Einsatzzahlen

Die Kölner Polizei baut ihre Verbindungen zur Bevölkerung aus – trotz hoher Anrufvolumen. Über 140 Revierbeamte fungieren mittlerweile als lokale Ansprechpartner in allen Stadtbezirken. Ihr Schwerpunkt liegt auf Vertrauensaufbau und einer sichtbaren Präsenz im Alltag.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Kölner Modell der Nachbarschaftspolizei, regional bekannt als "Schutzmann op dr Eck" oder "Schutzfrau", ist in den Wachen 1 bis 7 aktiv. Die Beamten arbeiten eng mit Anwohnern, Unternehmen und Schulen zusammen, um vor Ort Probleme zu lösen. Ihre Aufgabe geht über klassische Strafverfolgung hinaus: Es gilt, langfristige Beziehungen in den Kiezen aufzubauen.

Spezialisierte Einheiten wie Schnelleinsatzteams sind Teil der Sonderpolizeidienste (SPS) und in den Wachen 1, 3 und 6 stationiert. Sie übernehmen riskante Einsätze und unterstützen die Revierbeamten bei Bedarf. Gleichzeitig bearbeitet die Einsatzleitstelle jährlich über 400.000 Notrufe. In Stoßzeiten kann es aufgrund der Priorisierung zu Verzögerungen bei der Antwort kommen.

Bei der Diversifizierung der Belegschaft gibt es Fortschritte: 2021 waren nur 12 % der Revierbeamten Frauen, bis 2026 stieg der Anteil auf etwa 20 % – aktuell dienen rund 28 Beamtinnen in diesen Rollen. Gezielte Nachwuchskampagnen haben diesen Anstieg begünstigt.

Neben der Bürgernahen Polizei führen Sicherheitskräfte fokussierte Operationen durch, um Kriminalität einzudämmen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Maßnahmen erstrecken sich über das gesamte Kölner Stadtgebiet bis in das benachbarte Leverkusen.

Die Ausweitung der Revierteams und Spezialeinheiten spiegelt Kölns dynamischen Ansatz in der öffentlichen Sicherheit wider. Mit mehr Frauen in den Reihen und zielgerichteten Einsätzen passt sich die Polizei kontinuierlich den lokalen Bedürfnissen an. Die Bürger können weiterhin mit präventiver Präsenz rechnen, während die Notdienste die hohe Auslastung managen.