30 March 2026, 00:04

Kölner Oper und Schauspielhaus: Sanierungskosten explodieren auf 1,5 Milliarden Euro

Ein prächtiger Innenraum des Königlichen Opernhauses in London mit Sitzreihen, verzierten Geländern, Säulen, Wandskulpturen, Deckenleuchten und einem großen Deckengemälde.

Kölner Oper und Schauspielhaus: Sanierungskosten explodieren auf 1,5 Milliarden Euro

Kölner Oper und Schauspielhaus: Sanierung explodiert auf 1,5 Milliarden Euro

Die ikonischen Häuser der Kölner Oper und des Schauspielhauses durchlaufen derzeit ein umfassendes Modernisierungsprojekt. Die ursprünglich mit 253 Millionen Euro veranschlagten Kosten sind mittlerweile auf 1,5 Milliarden Euro angestiegen. Wie offizielle Stellen bestätigen, sollen die Spielstätten nach massiven Verzögerungen und Kostenüberschreitungen Ende 2026 wiedereröffnen.

Ursprünglich war das Projekt mit Kosten in Höhe von 253 Millionen Euro kalkuliert worden. Doch Planungsfehler und unerwartete Abrissarbeiten trieben die Ausgaben auf rund 800 Millionen Euro in die Höhe. Zusätzliche Finanzierungsbedarfe und die Einrichtung von Interims-Spielstätten ließen die Gesamtkosten schließlich auf 1,5 Milliarden Euro anwachsen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Anschließend bleiben die Häuser für die finalen Vorbereitungen geschlossen, bis sie am 24. September 2026 offiziell wiedereröffnet werden. Zudem ist für den 19. und 20. September 2026 ein Eröffnungsfest geplant.

Bisher gibt es keine konkreten Angaben dazu, wie sich die langjährige Schließung auf das Kölner Kulturleben oder Besucher auswirkt. Im Mittelpunkt steht derzeit die Fertigstellung der Modernisierung, um die Gebäude für ihre Rückkehr in neuem Glanz bereit zu machen.

Die modernisierte Oper und das Schauspielhaus werden im Herbst 2026 wieder Publikum empfangen. Die endgültigen Kosten von 1,5 Milliarden Euro spiegeln sowohl die baulichen Herausforderungen als auch den Bedarf an Übergangslösungen wider. Noch unbeantwortet bleibt die Frage, welche Folgen die lange Schließzeit für die lokale Kulturszene hat.

Quelle