Kölner Maus-Statue übersteht Brandanschlag dank Bürger-Solidarität und schnelle Restaurierung
Jonas WagnerSuche nach Mäusebrandstiftern geht weiter - Kölner Maus-Statue übersteht Brandanschlag dank Bürger-Solidarität und schnelle Restaurierung
Kölner Maus-Figur nach Brandanschlag im Juli 2023 beschädigt – Bürger zeigen Solidarität
Ende Juli 2023 wurde eine beliebte Maus-Statue in Köln Ziel eines Brandanschlags. Die 1,70 Meter hohe Figur, die 2021 zum 50. Jubiläum der Sendung mit der Maus aufgestellt worden war, erlitt sichtbare Brandschäden. Doch die Kölnerinnen und Kölner zeigten schnell ihre Verbundenheit mit der Symbolfigur.
Der Anschlag ereignete sich in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli 2023. Die Statue wies anschließend eine große, verkohlte Stelle auf, doch der Schaden blieb begrenzt. Schon nach wenigen Stunden begannen Anwohner, die beschädigte Stelle mit Pflastern zu bekleben – ein Zeichen der Solidarität.
Kurz nach dem Vorfall wurde die Figur zur Restaurierung abgebaut. Bis Ende August 2023 war sie vollständig repariert, neu gestrichen und kehrte an ihren ursprünglichen Standort zurück. Die Maus bleibt ein beliebter Fotopunkt für Kinder und Erwachsene in der Stadt.
Bei dem Anschlag handelt es sich nicht um einen Einzelfall. Seit 2020 haben deutsche Behörden mindestens 15 mutmaßliche Brandstiftungen an öffentlichen Kunstwerken und symbolträchtigen Figuren registriert. Bekannte Beispiele sind die Zerstörung einer Marx-Statue in Chemnitz 2023, ein Anschlag auf ein Lenin-Denkmal in Gelsenkirchen 2024 sowie mehrere Vorfälle 2025 im Rahmen antikolonialer Proteste, bei denen kolonialzeitliche Statuen in Berlin und Hamburg beschädigt wurden.
Mittlerweile steht die Maus-Figur wieder unbeschadet an ihrem Platz – ohne sichtbare Spuren des Anschlags. Die Polizei ermittelt weiterhin in dem Fall, der Teil einer Reihe ähnlicher Vorfälle in ganz Deutschland ist. Die schnelle Restaurierung und die öffentliche Reaktion unterstreichen, wie wichtig die Figur für die lokale Gemeinschaft ist.






