Klimaschutz und Demokratie: Warum 80 Prozent der Deutschen jetzt handeln wollen
Lotta AlbrechtKlimaschutz und Demokratie: Warum 80 Prozent der Deutschen jetzt handeln wollen
Eine deutliche Mehrheit der deutschen Wähler:innen unterstützt mittlerweile sowohl die Demokratie als auch den Klimaschutz. Bei der letzten Wahl entschieden sich über 83 Prozent für demokratische Parteien, während rund 80 Prozent auch Maßnahmen zum Klimaschutz befürworten. Expert:innen warnen, dass steigende globale Temperaturen die Wirtschaft und den Lebensstandard des Landes bedrohen – doch Lösungen gibt es bereits.
Der Einsatz für den Klimaschutz ist längst keine Frage der politischen Gesinnung mehr. Der Global Risks Report des Weltwirtschaftsforums zeigt, dass der Klimawandel ein universelles Problem ist – und kein Anliegen allein linker Gruppen. Dirk Kannacher, Vorstandsmitglied der GLS Bank, nutzt einen drastischen Vergleich: Eine Wirtschaft, die Klimarisiken ignoriert, gleicht einem Boot, das Wasser schöpft.
Erneuerbare Energien bieten klare Vorteile gegenüber fossilen Brennstoffen: Sie senken die Kosten, reduzieren Emissionen und verteilen Entscheidungsmacht breiter als die Öl- und Gasindustrie. Die Energiewende beweist, dass systemischer Wandel möglich ist – und dringend nötig.
Nun müssen Führungskräfte globale Zusagen in Taten umsetzen. Die Durchsetzung des Pariser Klimaabkommens und stabile Entkarbonisierungsstrategien würden den Klimaschutz einfacher, bezahlbarer und gerechter für alle gestalten. Nur gemeinsames Handeln führe voran, betonen Fachleute.
Deutschlands wirtschaftliche Stärke und Lebensqualität hängen davon ab, die globale Erwärmung zu bremsen. Mit breiter öffentlicher Unterstützung und erprobten Alternativen wie erneuerbaren Energien ist der nächste Schritt, dass Verantwortliche dauerhafte Rahmenbedingungen schaffen. Der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ist nicht nur notwendig – er hat bereits begonnen.






