05 March 2026, 15:51

Kleopatras prunkvolle Welt erwacht in Hamburgs neuer immersiver Ausstellung

Ein ägyptischer Pharao-Büste in einem Museum ausgestellt mit Menschen, einer Texttafel, einer Tür und Deckenleuchten.

Nach den Wikingern kommt nun Kleopatra nach Hamburg - Kleopatras prunkvolle Welt erwacht in Hamburgs neuer immersiver Ausstellung

Eine immersive Ausstellung über Kleopatra eröffnet am 17. April in Hamburg

Unter dem Titel "Kleopatra" verspricht die Schau neue Einblicke in das Leben der letzten Pharaonin Ägyptens. Berühmt für ihr politisches Geschick und ihre legendären Liebesaffären zählt sie noch über zweitausend Jahre nach ihrer Herrschaft zu den mächtigsten Frauen der Geschichte.

Die Ausstellung findet in der Diebsteich-Halle im Hamburger Stadtteil Altona-Nord statt – demselben Veranstaltungsort, der zuvor die immersive Wikinger-Ausstellung beherbergte. Besucher erwarten übergroße Videoprojektionen, interaktive Installationen und Virtual-Reality-Erlebnisse, die Kleopatras Welt zum Leben erwecken. Die Schau beleuchtet ihren politischen Einfluss, ihren prunkvollen Lebensstil und ihr zeitloses Image.

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Im Mittelpunkt stehen historische Artefakte, darunter Münzen mit ihrem Porträt, Papyrusdokumente aus Alexandria und Statuen aus ihrem Palast. Zu den Exponaten zählen eine Osiris-Hermes-Statue, Schmuckstücke und Inschriften, die ihre Herrschaft von 51 bis 30 v. Chr. nachzeichnen. Sie veranschaulichen ihre Rolle als ptolemäische Königin und ihren bleibenden Einfluss auf die antike Welt.

Nach dem Hamburger Gastspiel zieht die Ausstellung weiter nach Madrid, wo sie bis zum 17. Mai zu sehen sein wird. Anschließend geht sie auf internationale Tournee mit einem geplanten Halt in Ägypten. Tickets für die Hamburger Schau sind bereits erhältlich.

Kleopatra starb mit nur 39 Jahren, doch ihr Erbe fasziniert bis heute. Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, ihre Geschichte durch moderne Technologie und seltene Artefakte neu zu entdecken. Durch die Verbindung von Geschichte und interaktiven Elementen soll das Verständnis für eine Herrscherin vertieft werden, deren Einfluss bis in die Gegenwart nachwirkt.