12 April 2026, 10:04

Kirchlengern diskutiert: Wie Unternehmen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit umsetzen

Tortendiagramm, das den globalen Verbrauch erneuerbarer Energien im Jahr 2008 zeigt, aufgeteilt nach Quellen wie fossile Brennstoffe, Kernenergie, Wasserkraft, Heißwasser, Heizung, Biomasse, Solarenergie, Geothermie und Biokraftstoffe.

Kirchlengern diskutiert: Wie Unternehmen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit umsetzen

Kürzliche Veranstaltung in Kirchlengern: Über 50 Unternehmer diskutieren Energieeffizienz und nachhaltige Geschäftspraktiken

In Kirchlengern kamen kürzlich mehr als 50 Unternehmer zusammen, um über Energieeffizienz und nachhaltige Unternehmensführung zu sprechen. Organisiert vom Unternehmensnetzwerk Klimaschutz fand der Praxisdialog für clevere Energielösungen im Betrieb auf dem Gelände der Hettich Gruppe statt. Die Veranstaltung rückte lokale Initiativen zur Verbesserung des Klimaschutzes und den Austausch praktischer Erfahrungen in den Fokus.

Das Netzwerk ist seit mehreren Jahren im Kreis Herford aktiv. Es vernetzt Führungskräfte aus der Wirtschaft, um Ideen zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Energiesparmaßnahmen auszutauschen. Bei der jüngsten Veranstaltung standen vor allem umsetzbare Lösungen für Unternehmen jeder Größe im Mittelpunkt.

Philip Kleineberg von ProElectrify präsentierte Technologien, die speziell auf mittelständische Betriebe zugeschnitten sind. Sein Vortrag umfasste bidirektionales Laden, gewerbliche Energiespeicher und intelligente Managementsysteme – Instrumente, die Unternehmen helfen sollen, Kosten zu senken und gleichzeitig Emissionen zu reduzieren.

Daniel Menke, Vertreter der Hettich Gruppe, gab Einblicke in die Nachhaltigkeitsprojekte des Unternehmens. Themen waren unter anderem Photovoltaik-Anlagen, Wärmerückgewinnungssysteme und ein Pilotprojekt zur Senkung des Erdgasverbrauchs. Sein Beitrag zeigte, wie auch große Betriebe umweltfreundlichere Praktiken umsetzen können.

Jan Hüttner, Wirtschaftsförderer des Kreises, lobte das Fachwissen und Engagement der lokalen Unternehmen. Er betonte ihren proaktiven Ansatz bei Energieeffizienz und Klimazielen. Birgit Rehberg, Leiterin der Kreisentwicklung und des Klimaschutzes, bezeichnete die Veranstaltung als vollen Erfolg und hob die intensive Vernetzung und den Wissensaustausch unter den Teilnehmern hervor.

Künftige Veranstaltungen werden von der interkommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft koordiniert und bekannt gegeben. Das Netzwerk unterstützt Unternehmen weiterhin dabei, nachhaltige Technologien und Praktiken einzuführen. Die Organisatoren erwarten, dass die Zusammenarbeit weitere Fortschritte im Klimaschutz der Region vorantreiben wird.

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