KI und Edge Computing revolutionieren die Arbeitswelt – doch viele KMU kämpfen mit der Umsetzung
Anna FuchsKI und Edge Computing revolutionieren die Arbeitswelt – doch viele KMU kämpfen mit der Umsetzung
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitsweise von Unternehmen in allen Branchen grundlegend. Immer mehr Firmen setzen auf neue Technologien, um wettbewerbsfähig zu bleiben – dabei spielen Edge Computing und Cloud-Lösungen eine zentrale Rolle in diesem Wandel.
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 53 % der Unternehmen Edge Computing als unverzichtbar für die digitale Transformation betrachten, insbesondere in den Bereichen KI, IoT und Industrie 4.0. Die Technologie schützt sensible Daten, indem sie diese lokal verarbeitet, bevor sie in die Cloud übertragen werden. Gleichzeitig betonen 87 % der Betriebe die Notwendigkeit einer einheitlichen Verwaltung von Edge- und Cloud-Systemen, um Abläufe effizienter zu gestalten.
Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stoßen bei ihrer digitalen Umstellung auf Herausforderungen, vor allem bei hybriden und Multi-Cloud-Strukturen. Softwaredefinierte Cloud-Interconnects (SDCI) können diese Umgebungen vereinfachen, indem sie als zentrale Schnittstelle für den Datenaustausch dienen. Ohne strukturiertes Vorgehen starten kleinere Firmen oft KI-Projekte ohne klare Ziele – mit dem Risiko kostspieliger Fehler.
Das Datenwachstum bleibt eine große Sorge: 76 % der Unternehmen verzeichnen steigende Datenmengen. Als Haupttreiber nennen 71 % höhere Sicherheitsanforderungen, 66 % Datensouveränität und 81 % die Notwendigkeit geringerer Latenzzeiten.
Mit dem EU KI-Gesetz führt die Europäische Union ein risikobasiertes Regelwerk ein, um den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Region zu steuern. Unternehmen müssen klare Strategien entwickeln, um KI und Edge Computing effektiv zu nutzen. Ohne durchdachte Planung könnten die Vorteile dieser Technologien für viele Organisationen unerreichbar bleiben.
