KI-Plattform Skulio revolutioniert Arbeitsblätter für inklusiven Unterricht
Miriam KönigKI-Plattform Skulio revolutioniert Arbeitsblätter für inklusiven Unterricht
Zwei junge Unternehmer haben Skulio auf den Markt gebracht – eine KI-gestützte Plattform, die Lehrkräften dabei helfen soll, maßgeschneiderte Arbeitsblätter schnell zu erstellen. Elias Perez und Teoman Kose entwickelten das Tool, nachdem sie die Herausforderungen erkannt hatten, vor denen Pädagog:innen bei der Erstellung inklusiver Lernmaterialien stehen. Ihr Start-up bereitet sich nun auf den Marktstart vor und sucht gleichzeitig nach ersten Nutzer:innen unter Schulen und Lehrkräften.
Köln, wo Skulio ansässig ist, bietet ein starkes Fördernetzwerk für junge Unternehmen. Die Start-up-Szene der Stadt umfasst rund 800 Firmen und wird von KölnBusiness unterstützt, das Gründer:innen mit Investor:innen und Ressourcen vernetzt.
Die Idee zu Skulio entstand 2024, als Perez und Kose – die sich während eines Sommerjobs in Wien kennengelernt hatten – eine Lücke bei digitalen Bildungswerkzeugen erkannten. Viele Lehrkräfte hatten Schwierigkeiten, hochwertige Arbeitsblätter zu erstellen, die auf unterschiedliche Lernbedürfnisse zugeschnitten sind. Ihre Lösung: Eine KI, die Materialien in wenigen Minuten generiert und anpasst – und Lehrkräften so Zeit und Aufwand erspart.
Seit der Einführung erster KI-Tools im vergangenen Jahr hat das Team die Plattform kontinuierlich weiterentwickelt. Die größte Hürde bestand darin, schnelle Entwicklungszyklen mit engem Nutzerfeedback in Einklang zu bringen – besonders als kleines Team. Skulio setzt auf ein Abo-Modell und bietet sowohl Einzel- als auch Schullizenzen an.
In der nächsten Phase geht es darum, das Produkt für eine breitere Nutzung fertigzustellen. Bald sollen Lehrkräfte im Rahmen eines Early-Access-Programms die Plattform testen können. Innerhalb eines Jahres wollen die Gründer ihre erste Finanzierungsrunde abschließen und gleichzeitig eine stabile Nutzerbasis in Schulen aufbauen.
Das Kölner Start-up-Ökosystem hat eine entscheidende Rolle für das Wachstum von Skulio gespielt. KölnBusiness bietet Netzwerkmöglichkeiten, Kontakte zu Investor:innen und maßgeschneiderte Unterstützung für junge Unternehmen. Diese Infrastruktur hilft Start-ups wie Skulio, frühe Herausforderungen zu meistern und effizient zu skalieren.
Stand März 2026 befindet sich Skulio noch in der frühen Phase – konkrete Pilotprojekte an deutschen Schulen gibt es bisher nicht. Der Erfolg der Plattform hängt davon ab, ob sie von Lehrkräften angenommen wird und finanzielle Unterstützung erhält. Gelingt der Start wie geplant, könnte sie eine praktische Lösung für Pädagog:innen bieten, die heterogene Klassen unterrichten.






