Karneval der Vielfalt: Eichenzeller DRK-Gruppe feiert inklusives Fest mit Tanz und Gemeinschaft
Anna FuchsKarneval der Vielfalt: Eichenzeller DRK-Gruppe feiert inklusives Fest mit Tanz und Gemeinschaft
Die Eichenzeller Rotkreuz-Gruppe (DRK) "Menschen mit Behinderung" veranstaltete kürzlich eine farbenfrohe Karnevalsfeier. Das Fest brachte Anwohner:innen, Künstler:innen und lokale Würdenträger:innen zusammen, um einen Nachmittag voller Musik, Tanz und Gemeinschaftsgeist zu genießen. Den Auftakt bildeten mitreißende Tanzaufführungen der Bewohner:innen von antonius, einer örtlichen Pflegeeinrichtung für Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen. Im Anschluss betrat das "Jong-un-Maje-Trio" – Noah Sigmund, Marie Lorscheider und Glenn Siebert – die Bühne und begeisterte das Publikum mit seiner Darbietung. Zu den Ehrengästen zählten Harald Leitschuh, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Eichenzell, sowie Nicole XXXIV. von Rosen und Lilien, Hofmarschallin des Fuldaer Freizeit- und Karnevalclubs (FFCK), die mit ihrem Gefolge erschien. Walter Bernhard, Sprecher der DRK-Gruppe, begrüßte alle Anwesenden und dankte für die kontinuierliche Unterstützung. Das Programm bot Auftritte der FFCK-Tanzgarden, der TLV Eichenzell und der "Schreckschräubchen" der Löschenröder Schoppegarde e.V. Ein Höhepunkt war eine ausgelassene Conga-Linie, die zu einem berührenden Symbol für Inklusion und Zusammenhalt wurde. Helmut Gladbach, Mitglied der Gemeindevertretung, lobte das Engagement der DRK-Gruppe, eine willkommene Umgebung für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Die Einrichtung antonius, Teil des Caritas-Netzwerks, betreut rund 200 Bewohner:innen, von denen viele regelmäßig an lokalen Kulturveranstaltungen wie dieser teilnehmen. Zwar liegen keine genauen Zahlen zur Beteiligung an solchen Feiern vor, doch das Event spiegelte deutlich das gemeindliche Bekenntnis zu Inklusion und geteilter Freude wider. Die Karnevalsfeier unterstrich die Bedeutung von Barrierefreiheit und Teilhabe an lokalen Traditionen. Mit Aufführungen, Tanz und Reden zeigte die Veranstaltung die Begeisterung und Solidarität der Eichenzeller Bürger:innen und Unterstützer:innen. Organisator:innen und Gäste verließen die Feier mit einem Gefühl der Verbundenheit und eines gemeinsamen Ziels.






