30 January 2026, 00:05

Ibbenbüren setzt auf Zukunft: 4.000 Laternen werden bis 2026 auf moderne LED-Technik umgerüstet

Ein Kopfsteinpflasterweg in Heidelbergs Altstadt mit Gebäuden im Vordergrund, einem klaren blauen Himmel im Hintergrund und einer Laterne, die die Straße auf der linken Seite beleuchtet.

Ibbenbüren setzt auf Zukunft: 4.000 Laternen werden bis 2026 auf moderne LED-Technik umgerüstet

Ibbenbüren rüstet seine Straßenbeleuchtung in einem groß angelegten Projekt auf LED-Technik um. Bis Ende Juni 2026 sollen rund 4.000 Leuchtkörper ausgetauscht werden, um die Effizienz zu steigern und den Energieverbrauch zu senken. Das Vorhaben mit Kosten von etwa 1,55 Millionen Euro wird durch Bundesfördermittel für Umweltschutzmaßnahmen unterstützt.

Den Auftrag für die Umrüstung erhielt nach einer öffentlichen Ausschreibung die KDK Dornscheidt GmbH mit Sitz in Königswinter. Die Planung und Bauüberwachung obliegt SWTE Kommunal, dem städtischen Versorgungsunternehmen, das seit 2022 auch für den Betrieb, die Wartung und Modernisierung der Ibbenbürener Straßenbeleuchtung zuständig ist.

Die neuen LED-Leuchten sind modular aufgebaut, was Reparaturen einfacher und kostengünstiger macht. Ihre Lebensdauer wird auf etwa 100.000 Betriebsstunden geschätzt – das entspricht rund 24 Jahren normaler Nutzung. Zudem soll der Stromverbrauch durch die Umstellung um 50 bis 80 Prozent sinken, abhängig vom vorherigen Beleuchtungssystem.

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Neben den Energieeinsparungen zielt das Projekt darauf ab, Lichtverschmutzung und Blaulichtemissionen zu reduzieren, was der heimischen Tier- und Pflanzenwelt sowie den Anwohnern zugutekommt. Die Maßnahmen entsprechen den Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes und gewährleisten die Einhaltung ökologischer Standards. Zwar stehen die konkreten Stadtteile für die erste Phase noch nicht fest, doch in der Nachbarstadt Bernau begannen ähnliche Infrastrukturprojekte im Nibelungenviertel, bevor sie ins Stadtzentrum ausgeweitet wurden.

Die fertige LED-Beleuchtung wird nicht nur durch eine bessere Lichtverteilung die Sicherheit erhöhen, sondern auch die langfristigen Betriebskosten senken. Mit Bundesförderung und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit setzt das Vorhaben Maßstäbe für künftige Infrastrukturprojekte in der Region. Das neue System soll über Jahrzehnte hinweg effizient funktionieren.