Ibbenbüren prüft beschleunigte Wohnungsbau-Gesetze nach Bundesvorgabe

Admin User
2 Min.
Ein Zaun mit Pfählen, Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.

Ibbenbüren prüft beschleunigte Wohnungsbau-Gesetze nach Bundesvorgabe

Die Stadt Ibbenbüren hat die Mitglieder des Stadtrats aufgefordert, mögliche Änderungen am deutschen Baugesetzbuch (BauGB) zu prüfen. Im Mittelpunkt steht dabei das neue "Beschleunigungsgesetz für den Wohnungsbau", das den Bau von Wohnraum in Städten wie Berlin, Stuttgart und Ingolstadt vorantreiben soll. Nun müssen die lokalen Verantwortlichen entscheiden, wie diese Regelungen in Ibbenbüren umgesetzt werden sollen.

Die jüngsten Novellen beseitigen eine zentrale Hürde für Bauherren. Bisher mussten Kommunen vor der Genehmigung von Wohnprojekten detaillierte Bebauungspläne aufstellen oder anpassen. Mit dem neuen Gesetz entfällt dieser Schritt – ein Verfahren, das die Bearbeitungszeit von Bauanträgen in den Herbstferien um Monate verkürzen könnte.

Stadtvertreter und politische Mandatsträger werden nun gemeinsam lokale Richtlinien erarbeiten. Diese sollen festlegen, wie Ibbenbüren die beschleunigten Verfahren anwendet. Ziel ist es, den Rahmen vor Beginn der nächsten Sitzungsperiode zu finalisieren.

Während die Stadtverwaltung und die Politik die Federführung übernehmen, wurden bisher keine konkreten Personen für die Planungsphase benannt. Ihre Aufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass das neue System den Bedürfnissen Ibbenbürens gerecht wird und gleichzeitig die bundesweiten Vorgaben erfüllt.

Die Richtlinien werden maßgeblich beeinflussen, wie zügig und reibungslos Wohnbauprojekte in Ibbenbüren vorankommen. Sobald sie verabschiedet sind, könnten Bauherren bei der Genehmigung ihrer Vorhaben mit weniger Verzögerungen rechnen. Die Stadt erwartet, dass der Entwurf in den kommenden Wochen zur Prüfung bereitsteht.