Hulu feiert den 4/20-Tag mit vier Cannabis-Dokus über Kultur und Konflikte
Lotta AlbrechtHulu feiert den 4/20-Tag mit vier Cannabis-Dokus über Kultur und Konflikte
20. April – der "4/20"-Tag – gilt weltweit als Feiertag der Cannabis-Kultur. In diesem Jahr würdigt der Streamingdienst Hulu den Anlass mit einer Reihe kurzer Dokumentarfilme, die den Einfluss von Marihuana auf Kunst, Wirtschaft und Aktivismus in den USA beleuchten.
Die Serie 4x20: Quick Hits umfasst vier jeweils 20-minütige Dokumentationen, die sich mit unterschiedlichen Facetten der kulturellen Prägung von Cannabis beschäftigen. Ein Film mit dem Titel High Times zeichnet die Entstehung des legendären Hanf-Magazins und seines Gründers Tom Forcade nach. Die Reihe porträtiert zudem Dana Beal, einen langjährigen Cannabis-Aktivisten, der im Dokumentarfilm zu sehen ist, während er derzeit wegen Drogenhandelsvorwürfen vor Gericht steht.
Ein weiterer Beitrag untersucht, wie Cannabis kreative Branchen inspiriert hat – von handwerklichen Betrieben bis hin zu Großunternehmen. In den Filmen kommen prominente Persönlichkeiten wie Snoop Dogg zu Wort, der heute als Medienstar und Olympia-Kommentator bekannt ist. Auch der Schauspieler Seth Rogen, Mitbesitzer der Cannabis-Marke Houseplant (die von Kaffee bis hin zu Möbeln alles verkauft), ist Teil der Serie.
Die Dokumentationen erscheinen zu einer Zeit, in der der Cannabis-Konsum in den USA weiter zunimmt: Über 60 Millionen Amerikaner:innen gaben 2022 an, Marihuana zu verwenden. Trotz der Legalisierung in vielen Bundesstaaten stuft das Bundesrecht Cannabis weiterhin als illegal ein – ein anhaltender Konflikt.
Hulu's 4x20: Quick Hits bietet einen Einblick in die tief verwurzelte Cannabis-Kultur der USA. Die Filme könnten Zuschauer:innen dazu anregen, sich näher mit der Geschichte und dem modernen Einfluss von Marihuana auseinanderzusetzen. Angesichts der fortschreitenden Legalisierung, aber bleibender bundesweiter Restriktionen bleibt das Thema weiterhin umstritten und faszinierend.






