Henkel übernimmt Stahl für 2,1 Mrd. Euro – Strategiewechsel zahlt sich aus
Anna FuchsHenkel übernimmt Stahl für 2,1 Mrd. Euro – Strategiewechsel zahlt sich aus
Henkel hat sich darauf verständigt, den niederländischen Spezialchemiehersteller Stahl für 2,1 Milliarden Euro zu übernehmen. Der Deal markiert einen wichtigen Schritt des Konzerns, um sein industrielles Geschäft mit höheren Margen auszubauen.
Durch die Übernahme wird auch die Klebstoffsparte von Henkel um fast eine Milliarde Euro Jahresumsatz wachsen – zusätzlich zum früheren Zukauf des Klebstoffherstellers ATP Adhesive Systems.
Die Transaktion spiegelt die übergeordnete Strategie Henkels wider, sich von den schwächelnden Konsumgütermarken ab- und stattdessen auf industrielle Aktivitäten zu konzentrieren, die deutlich höhere Gewinnspannen bieten.
Anleger reagierten positiv auf die Nachricht: Die Henkel-Aktie legte nach der Bekanntgabe um etwa 1 % zu. Der Deal folgt auf die Übernahme von ATP Adhesive Systems und festigt die Position des Unternehmens in den Bereichen Klebstoffe und Spezialchemikalien.
Öffentlich zugängliche Informationen zu Stahl Group N.V., etwa zur jüngsten Marktentwicklung oder zu Aktienkursverläufen, liegen nicht vor. Die Übernahme für 2,1 Milliarden Euro unterstreicht jedoch Henkels Engagement, sein industrielles Portfolio weiter auszubauen.
Mit Stahl wird die Klebstoffsparte des Konzerns deutlich wachsen. Der Deal passt in die langfristige Strategie, die Abhängigkeit von Konsumgütern zu verringern.
Da die Aktie nach der Ankündigung leicht stieg, signalisiert der Schritt Vertrauen in die strategische Ausrichtung Henkels.






