Hauptkommissarin Nadine Gebühr: Vom Leistungssport zur Eliteeinheit der Polizei NRW
Miriam KönigHauptkommissarin Nadine Gebühr: Vom Leistungssport zur Eliteeinheit der Polizei NRW
Nadine Gebühr, 32 Jahre alt und Hauptkommissarin bei der Polizei, beginnt ihren Arbeitstag um 4 Uhr morgens, um vor Dienstbeginn noch Sport zu treiben. Ihre Tätigkeit bei der Technischen Einsatzgruppe (TEG) von VFL Bochum erfordert absolute körperliche Fitness – ob beim Bedienen schwerer Maschinen, beim Tauchen oder beim Steuern von Drohnen. Kürzlich wechselte sie in die Abteilung Information und Kommunikation der Einheit, wo sie sich auf Drohnen, Zugangstechnik und Unterwassereinsätze spezialisiert.
Gebührs Weg zur Polizei begann über ein sportliches Förderprogramm. Diese frühe Verbindung führte sie 2013 zur Polizei Nordrhein-Westfalen (NRW). Zuvor war sie Leistungsschwimmerin, trainierte bis zu zehn Stunden pro Woche und gewann die Landesmeisterschaft über 200 Meter Schmetterling.
Nach ihrem Eintritt in die TEG Bochum erwarb sie zahlreiche Zusatzqualifikationen – darunter Schweißen, Lkw-Fahren, Einsatztechnik, Drohnenpilotierung und Zugangstechnik. Ihr Streben nach Perfektion entspricht ihrem persönlichen Leitsatz: "Was ich mache, das mache ich richtig."
Die Bereitschaftspolizei NRW unterhält drei Technische Einsatzgruppen, die mit Spezialisten für Hochrisikoszenarien besetzt sind. Gebühr begleitete zunächst die TEG in Wuppertal, konzentrierte sich dabei auf das Tauchen – obwohl sie zuvor keine Erfahrungen damit hatte. In ihrer Freizeit hält sie sich mit Halbmarathons und Triathlons fit, um die nötige Ausdauer für ihren Job zu bewahren.
Mit ihrem Wechsel in die Abteilung Information und Kommunikation der TEG erweitern sich ihre Aufgaben. Ihr Hintergrund im Leistungssport und ihr hartes Training bereiten sie optimal auf die körperlich anspruchsvollen Einsätze vor. Nach wie vor sind ihre Expertise in Drohnen, Zugangstechnik und Tauchen gefragt.






