Hamm übertrifft Digitalziele: Medienentwicklungsplan 2020–2024 erfolgreich abgeschlossen
Jonas WagnerHamm übertrifft Digitalziele: Medienentwicklungsplan 2020–2024 erfolgreich abgeschlossen
Hamm schließt Medienentwicklungsplan 2020–2024 erfolgreich ab – Ziele bei Digitalausstattung und Schulinfrastruktur übertroffen
Die Stadt Hamm hat ihren Medienentwicklungsplan (MEP) für die Jahre 2020 bis 2024 erfolgreich abgeschlossen und dabei die gesetzten Ziele bei der digitalen Ausstattung sowie der Schulinfrastruktur übertroffen. Bei der Vorstellung der Ergebnisse betonten Verantwortliche die umfangreichen Investitionen in Technik und IT-Personal. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für die nächste Phase, die den Zeitraum 2026 bis 2030 abdeckt.
Insgesamt steuerte die Stadt Hamm 13,7 Millionen Euro zum MEP bei, hinzu kamen 15,7 Millionen Euro aus externen Fördermitteln. Mit diesen Geldern konnten über 1.700 Präsentationsgeräte für Schulen angeschafft werden. Zudem wurde das IT-Team der Stadt ausgebaut, um den wachsenden digitalen Anforderungen gerecht zu werden.
Alle Schulen in Hamm verfügen nun über Glasfaseranschlüsse, modernes WLAN und LAN-Netzwerke. Die durchschnittliche Geräteausstattung liegt bei über 70 Prozent, sodass viele Klassenräume im Verhältnis 1:1 oder 1:2 (Gerät pro Schüler:in) arbeiten können. Einheitliche IT-Systeme wie IServ und Citrix wurden flächendeckend eingeführt und sorgen für eine einheitliche technische Basis.
Bürgermeister Marc Herter präsentierte gemeinsam mit Karin Diebäcker (Leiterin des Schulamts), Marion Kötters-Wenner (Vorsitzende des Digitalisierungsausschusses) und Ingo Drees (stellvertretender Leiter des Schulamts) die erreichten Erfolge. Die nächste MEP-Phase wird sich auf die Wartung der bestehenden Standards, den Austausch veralteter Technik sowie die Erschließung neuer Finanzierungsmöglichkeiten konzentrieren.
Der abgeschlossene Medienentwicklungsplan legt den Grundstein für modernes digitales Lernen in Hamms Schulen. Mit aktualisierter Infrastruktur und hoher Geräteverfügbarkeit stehen Lehrkräften und Schüler:innen nun die notwendigen Werkzeuge für eine zeitgemäße Bildung zur Verfügung. Die Planung für 2026 bis 2030 zielt darauf ab, diese Fortschritte mit nachhaltiger Finanzierung und kontinuierlichen Aufrüstungen weiter auszubauen.






