23 April 2026, 12:09

Großübung im Kreis Euskirchen testet Katastrophenschutz nach fiktivem Erdbeben

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung an einem Feuerhydranten mit Rohren und Ventilen im Hintergrund.

Großübung im Kreis Euskirchen testet Katastrophenschutz nach fiktivem Erdbeben

Großübung im Kreis Euskirchen testet Katastrophenschutz

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Der Kreis Euskirchen hat kürzlich eine großangelegte Katastrophenschutzübung durchgeführt, um die Einsatzfähigkeit im Ernstfall zu prüfen. An der Übung beteiligten sich fast 100 haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte, darunter Feuerwehrleute aus Mechernich. Im Mittelpunkt stand ein fiktives Erdbeben der Stärke 6,5, das im nördlichen Teil des Kreises schwere Zerstörungen verursachte.

Das Szenario wurde vom Kreis in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickelt und orientierte sich an den Risiken, die der Bundesregierung in ihrer Bewertung von 2019 identifiziert hatte. Die Führungsstäbe, die auf der Führungsebene D nach Feuerwehr-Dienstvorschrift 100 agierten, mussten Herausforderungen wie Evakuierungen, die Versorgung von Verletzten und den Ausfall kritischer Infrastruktur bewältigen.

Geprüft wurde, wie schnell die Teams ausrücken, Ressourcen verteilen und Kommunikationsstrukturen aufbauen konnten. Zudem wurde die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden und Einsatzkräften getestet. Die Führungsstäbe setzten sich aus Einsatzkräften aller kommunalen Feuerwehren zusammen, unterstützt von Fachberatern.

Für die Stadtfeuerwehr Mechernich nahmen Frank Eichen, Gerd Geller, Oliver Geschwind, Alexander Kloster, André Leisten, Achim Nießen, Jens Schreiber und Michael Züll an der Übung teil. Sie trugen als Teil des übergreifenden Einsatzkonzepts dazu bei, die simulierte Krise effektiv zu bewältigen.

Landrat Markus Ramers lobte die Übung als wichtigen Schritt zur Stärkung des langfristigen Krisenmanagements. Die Großübung zeigte sowohl die gute Vorbereitung der lokalen Einsatzkräfte als auch Bereiche auf, in denen noch Verbesserungsbedarf besteht. Die künftige Planung wird auf den Erkenntnissen dieser umfangreichen Simulation aufbauen.

Quelle