Großrazzia in Münster: Illegale Waffen und Schwarzgeld bei Baubetrug aufgedeckt
Jonas WagnerGroßrazzia in Münster: Illegale Waffen und Schwarzgeld bei Baubetrug aufgedeckt
Behörden in Münster haben eine Reihe von Razzien gegen einen mutmaßlich illegalen Baubetrieb durchgeführt. Bei der Operation kam es zu Festnahmen, der Beschlagnahmung von Bargeld und der Entdeckung nicht registrierter Schusswaffen. Zwei Männer im Alter von 33 und 61 Jahren befinden sich nun nach dem Einsatz in Untersuchungshaft.
Die Staatsanwaltschaft Münster koordinierte die frühen Morgenrazzien in Münster und im benachbarten Senden. Im Mittelpunkt stand ein 33-jähriger Mann, dem vorgeworfen wird, ein Bauunternehmen betrieben zu haben, ohne seine Mitarbeiter bei der Sozialversicherung anzumelden. Zudem soll er die Zahlung von Beiträgen zur Berufsgenossenschaft umgangen haben.
Bei den Durchsuchungen stießen die Beamten auf mehrere illegale Schusswaffen, die beschlagnahmt wurden. Ermittler gehen davon aus, dass es sich um historische Kriegswaffen handelt, die jedoch noch funktionsfähig sind. Zudem wurde ein Fahrzeug des Verdächtigen im Rahmen einer Vermögenssicherung beschlagnahmt.
Insgesamt wurden 38.300 Euro in bar sichergestellt – darunter 12.300 Euro, die bei einem 61-Jährigen zu Hause gefunden wurden, sowie 26.000 Euro aus einem Bankschließfach. Der 33-jährige Hauptverdächtige wurde festgenommen und bleibt in Haft, während der 61-Jährige aufgrund eines bestehenden Haftbefehls in Gewahrsam genommen wurde.
Die Razzien führten zu zwei Festnahmen, der Beschlagnahmung von Bargeld und Schusswaffen sowie zu laufenden Ermittlungen wegen Steuer- und Versicherungsbetrugs. Der 33-jährige Hauptverdächtige bleibt in Untersuchungshaft, während die Behörden die beschlagnahmten Vermögenswerte und Beweismittel auswerten.






