Großrazzia in Grevenbroich: Elf Männer wegen illegaler Beschäftigung festgenommen
Miriam KönigGroßrazzia in Grevenbroich: Elf Männer wegen illegaler Beschäftigung festgenommen
Zollbeamte in Krefeld führen Großrazzia gegen illegale Beschäftigung und Identitätsbetrug durch
Am 9. Oktober 2024 haben Ermittler des Zollamts Krefeld eine großangelegte Razzia in einer Arbeiterunterkunft in Grevenbroich durchgeführt. Bei der Aktion wurden elf Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, ohne gültige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis in Deutschland zu leben und zu arbeiten.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zollamts Krefeld in Mönchengladbach leitete die Razzia. Im Fokus standen Personen, die sich mutmaßlich mit gefälschten Dokumenten als EU-Bürger ausgaben. Den Ermittlern zufolge sollen die Beschuldigten durch vorgelegt Fälschungen von Ausweispapieren aus EU-Mitgliedstaaten Arbeitsplätze erschlichen haben.
Die elf festgenommenen Männer wurden den Ausländerbehörden im Rhein-Kreis Neuss übergeben. Gegen neun von ihnen werden zusätzlich Vorwürfe wegen Urkundenfälschung erhoben. Im Rahmen der Operation wurde zudem eine zwölfte Person festgenommen, gegen die bereits ein Haftbefehl wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht vorlag.
Die Ermittlungen dauern an, um das volle Ausmaß des betrügerischen Netzwerks aufzudecken. Die Razzia unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, illegale Beschäftigung und Identitätsbetrug in der Region zu bekämpfen. Den Festgenommenen drohen nun Strafverfahren wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt und Urkundenfälschung.
Für Medienanfragen steht Stefan Frisch, Pressesprecher des Zollamts Krefeld, unter der Telefonnummer +49 2151 850 10600 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.






