06 May 2026, 01:54

Großrazzia auf der A2: 118-Tonnen-Monster und Zulassungsbetrug entdeckt

Ein Lastwagen fährt unter einer Brücke auf einer Stadtstraße mit Gebäuden, Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Grünanlagen und einem klaren Himmel.

Großrazzia auf der A2: 118-Tonnen-Monster und Zulassungsbetrug entdeckt

Großrazzia auf der A2 fördert schwere Verstöße zutage – von extremer Überladung bis zu Zulassungsbetrug

Bei einer großangelegten Verkehrskontrolle auf der Autobahn A2 in den frühen Morgenstunden des Sonntags wurden zahlreiche Verstöße aufgedeckt, darunter extreme Überladung und Unregelmäßigkeiten bei den Fahrzeugpapieren. Beamte der Autobahnpolizei und des Zolls stoppten 107 Fahrzeuge in der Nähe des Rasthofs Kolberg, wobei neun Fahrzeugen sofort die Weiterfahrt untersagt wurde.

Die Aktion begann gegen 0.30 Uhr am 1. April 2023 und richtete sich gezielt gegen Lastkraftwagen. Unter den kontrollierten Fahrzeugen befand sich ein 61-jähriger britischer Fahrer, der eine Kabeltrommel auf einem Ladungsgestell transportierte. Sein Fahrzeug wog stolze 118 Tonnen – eine Überschreitung des zulässigen Höchstgewichts von 40 Tonnen um 195 Prozent.

Der Fahrer behauptete, über eine Sondergenehmigung für den Schwertransport zu verfügen, doch diese galt für eine andere Strecke. Die Behörden stellten einen Bußgeldbescheid aus und verboten ihm die Weiterfahrt. Sein Transporter blieb vorerst auf dem Rasthof Kolberg liegen.

Insgesamt wurden 39 Bußgeldbescheide wegen verschiedener Verstöße ausgestellt, während in zwei Fällen Strafanzeigen wegen missbräuchlicher Kennzeichenverwendung erstattet wurden.

Neun Fahrzeuge mussten aufgrund schwerwiegender Verstöße ihre Fahrt unterbrechen. Besonders der überladene Transporter wurde umgehend stillgelegt, der Fahrer durfte nicht weiterfahren. Die Behörden kündigten an, dass gegen die dokumentierten Vergehen weitere rechtliche Schritte eingeleitet werden.

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