04 March 2026, 18:36

Großrazzia am Dortmunder Hauptbahnhof: 136 Verstöße in nur einem Tag

Eine Gruppe von Menschen durchquert eine belebte U-Bahn-Station, mit einem Polizeibeamten im Vordergrund, umgeben von Geländern, Bildschirmen und Texttafeln an der Decke.

Großrazzia am Dortmunder Hauptbahnhof: 136 Verstöße in nur einem Tag

Großrazzia am Dortmunder Hauptbahnhof deckt Dutzende Verstöße auf

Bei einer aktuellen Sicherheitsoperation am Dortmunder Hauptbahnhof sind Dutzende Verstöße aufgedeckt worden. Im Rahmen der jüngsten Kontrollwelle wurden über 3.200 Fahrgäste überprüft – Teil der laufenden Sicherheitsinitiative der Stadt.

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Die Aktion war Bestandteil des Projekts "Sicherheit in Bahn und Bus" (SiBB), das 2018 ins Leben gerufen wurde, um die Sicherheit an großen Verkehrsdrehscheiben zu erhöhen. Im Fokus stand diesmal der Dortmunder Hauptbahnhof, ein bekannter Brennpunkt für Kriminalität und öffentliche Ordnungsprobleme. An den Kontrollen beteiligten sich Teams der örtlichen Polizei, der Bundespolizei sowie des kommunalen Ordnungsdienstes.

Bei den Überprüfungen von 3.264 Reisenden wurden 136 Verstöße registriert. Die Maßnahme führte zu einer Strafanzeige, drei Ordnungswidrigkeitsverfahren und neun Platzverweisen für das Bahnhofsgelände. Diese Schritte sind Teil einer umfassenden Strategie, um die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr zu gewährleisten.

SiBB-Einsätze finden mehrmals jährlich zu unvorhersehbaren Zeitpunkten statt und ergänzen die tägliche Präventionsarbeit in Dortmund. Ziel des Projekts ist es, Reisenden ein sicheres Umfeld zu bieten und Störungen in stark frequentierten Verkehrsbereichen zu verringern.

Die jüngsten Kontrollen unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, Kriminalität und Ordnungswidrigkeiten im Dortmunder Verkehrsnetz einzudämmen. Mit 136 festgestellten Verstößen setzen die Behörden weiterhin auf konsequente Regelüberwachung und Fahrgastschutz. Weitere Einsätze sind im Rahmen der langfristigen Sicherheitsoffensive geplant.