Großalarm im Königsforst: 70-Jähriger nach stundenlanger Suche unverletzt gefunden
Lotta AlbrechtGroßalarm im Königsforst: 70-Jähriger nach stundenlanger Suche unverletzt gefunden
Großangelegte Rettungsaktion im Königsforst nach Vermisstenmeldung eines 70-Jährigen
Am Samstagabend entfaltete sich im Königsforst eine großangelegte Rettungsaktion, nachdem sich ein 70-jähriger Mann als vermisst gemeldet hatte. Rettungskräfte rückten umgehend aus: Feuerwehrleute und Polizeieinheiten durchsuchten stundenlang das dicht bewaldete Gebiet. Der Mann wurde später unverletzt aufgefunden, benötigte jedoch medizinische Versorgung.
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach erhielt gegen Abend einen Notruf. Ein 70-jähriger Wanderer hatte die 112 gewählt und erklärt, er habe sich im Königsforst verlaufen und leide unter Schwindelgefühlen. Innerhalb weniger Minuten wurden zwölf Feuerwehreinheiten und acht Polizeistreifen in das Gebiet geschickt.
Die Suche gestaltete sich von Beginn an schwierig. Dichtes Blätterdach behinderte den Einsatz von Drohnen und Hubschraubern zur Ortung des Mannes. Trotz der Hindernisse setzten die Einsatzkräfte die Suche zu Fuß und mit Fahrzeugen fort. Nach etwa vier Stunden entdeckte schließlich ein Team der Wache 10 den Vermissten.
Die Retter fanden den Mann bei Bewusstsein, aber sichtbar geschwächt vor. Er zeigte leichte Unterkühlungserscheinungen, reagierte jedoch ansprechbar. Ein Rettungswagen brachte ihn direkt in ein nahegelegenes Krankenhaus zur weiteren Behandlung.
An der Aktion waren mehrere Rettungsteams in abgestimmter Zusammenarbeit beteiligt. Nach der medizinischen Versorgung stabilisierte sich der Zustand des Mannes, und er blieb zur Beobachtung in der Klinik. Die Behörden bestätigten später, dass keine weiteren Suchmaßnahmen im Gebiet erforderlich seien.






