22 March 2026, 18:03

Grenzüberschreitende Großübung in Gangelt simuliert Chemieunfall mit Massenkarambolage

Balkendiagramm, das die Anzahl der tödlichen Arbeitsunfälle nach großem Ereignis oder Exposition von 2017 bis 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Grenzüberschreitende Großübung in Gangelt simuliert Chemieunfall mit Massenkarambolage

Großübung in Gangelt: Über 600 Rettungskräfte aus drei Ländern simulieren Chemieunfall mit Massenkarambolage

Am Samstag fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine großangelegte Notfallübung statt. Mehr als 600 Einsatzkräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien probten die Bewältigung eines schweren Unfalls mit gefährlichen Stoffen, Verletzten und einer Massenkarambolage.

Das Szenario begann mit dem Zusammenstoß eines Lkw, der ätzende und giftige Chemikalien geladen hatte, mit einem Reisebus und mehreren Pkw. Dutzende Verletzte mussten dringend gerettet und medizinisch versorgt werden. Niederländische Einheiten in Spezialschutzanzügen übernahmen die Eindämmung der auslaufenden Substanz.

Im Rahmen der Übung kamen auch Drohnen zum Einsatz, um die Unfallstelle aus der Luft zu erkunden. Die Kreisstraße 13, die zugleich als Ortsumgehung von Gangelt dient, wurde für die Dauer der Übung gesperrt und am Abend wieder freigegeben.

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Über 30 Behörden und Organisationen aus der Euregio nahmen teil, koordiniert über das EMRIC-Netzwerk. Deutsche, niederländische und belgische Einheiten – darunter die Feuerwehrzone Ost-Limburg, die Feuerwehr Süd-Limburg und die Werkfeuerwehr Chemelot-Geleen – arbeiteten Hand in Hand, um die Krise zu bewältigen. Die Veranstalter bestätigten im Anschluss, dass die Übung reibungslos verlaufen sei und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hervorragend funktioniert habe.

Die Großübung endete erfolgreich und bewies die effektive Abstimmung zwischen den drei Ländern. Die Rettungskräfte demonstrierten, dass sie für den Ernstfall eines großflächigen Gefahrenstoffunfalls gerüstet sind. An der Übung beteiligten sich ausschließlich deutsche, niederländische und belgische Einsatzteams – externe Länder waren nicht eingebunden.

Quelle