Graffiti-Welle in Aachen: Wer steckt hinter den nächtlichen Farbattacken?
Jonas WagnerGraffiti-Welle in Aachen: Wer steckt hinter den nächtlichen Farbattacken?
Aachen von Graffiti-Welle getroffen – über ein Dutzend Fälle gemeldet
In Aachen hat eine Serie von Graffiti-Attacken die Stadt erschüttert: Mehr als ein Dutzend Fälle wurden in den letzten Stunden registriert. Die Sachbeschädigungen, die am Freitagmorgen, dem 27. Juni 2025, entdeckt wurden, richteten sich gegen Brücken, Werbetafeln und Schilder – teilweise mit möglichem politischem Hintergrund oder im Zusammenhang mit dem laufenden CHIO-Reitturnier im Stadtteil Soers.
Erste Spuren der Verwüstung zeigten sich früh am Freitag entlang der Krefelder Straße sowie in der Nähe des Hauptbahnhofs. Große Farbschmierereien bedeckten zahlreiche Flächen, darunter öffentliche Infrastruktur und Werbematerialien. Die Behörden vermuten, dass die Graffiti entweder politische Botschaften transportieren oder mit Protesten gegen die derzeit stattfindende CHIO-Veranstaltung in Verbindung stehen.
Die Staatsschutzabteilung der Aachener Polizei hat die Ermittlungen zu den Vorfällen aufgenommen. Bürger, die Hinweise haben, werden gebeten, sich unter der Nummer 0241-9577 35301 während der Dienstzeiten oder unter 0241-9577 34210 außerhalb dieser Zeiten an die Polizei zu wenden. Das Ausmaß der Sachbeschädigungen deutet auf eine koordinierte Aktion hin, bisher konnten jedoch keine Tatverdächtigen ermittelt werden.
Die Ermittler verfolgen aktuell alle Spuransätze. Zeugen, die Angaben zu den Vorfällen machen können, werden aufgefordert, sich zu melden. Die Untersuchungen laufen auf Hochtouren, um das volle Ausmaß der Schäden und mögliche Motive zu klären.






