11 June 2026, 16:03

Golda Meirs bewegendes Leben: Von Kiew bis zur ersten Ministerpräsidentin Israels

Vortrag über Golda Meir am Freitag im VHS-Forum

Golda Meirs bewegendes Leben: Von Kiew bis zur ersten Ministerpräsidentin Israels

Am Freitag, dem 16. Juni, findet um 15:00 Uhr im VHS-Forum Solingen ein Vortrag über Golda Meir statt. Die Veranstaltung beleuchtet ihr außergewöhnliches Leben und ihre politische Karriere, die die frühen Jahre Israels entscheidend prägte.

Golda Meir wurde 1898 in Kiew geboren. Ihre Kindheit war von Armut und der Gewalt antisemitischer Pogrome geprägt. 1906 wanderte ihre Familie in die USA aus, wo sie sich zionistischen Ideen zuwandte.

1920 heiratete sie Morris Meyerson und zog kurz darauf nach Palästina. Dort lebte sie zunächst in einem Kibbuz, bevor sie sich in Jerusalem niederließ. Ihre politischen Fähigkeiten fielen David Ben-Gurion auf, der sie mit wichtigen internationalen Missionen betraute.

Meir spielte eine zentrale Rolle bei der Gründung Israels vor 75 Jahren. 1948 unterzeichnete sie die Unabhängigkeitserklärung des Landes. Noch im selben Jahr wurde sie zur ersten israelischen Botschafterin in Moskau ernannt.

Ihre Karriere erreichte weitere Höhenpunkte: Sie war Arbeitsministerin, später Außenministerin, und schrieb 1969 Geschichte, als sie erste Ministerpräsidentin Israels wurde. Doch der Jom-Kippur-Krieg 1973 führte zu ihrem Rücktritt. 1978 verstarb sie.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Vortrag zeichnet ihren Weg von bescheidenen Anfängen zur prägenden Figur der israelischen Politik nach. Zudem werden ihre Verdienste um den Aufbau des Staates und ihr Erbe als Pionierin in der Regierung thematisiert.

Quelle