13 April 2026, 18:05

Gold- und Diamantenschmuggel am Flughafen Münster Osnabrück aufgedeckt

Goldabzeichen mit dem Text "U.S. Customs and Border Protection Officer" auf einem weißen Hintergrund.

Gold- und Diamantenschmuggel am Flughafen Münster Osnabrück aufgedeckt

Ein 67-jähriger Mann wurde am Flughafen Münster Osnabrück (FMO) dabei ertappt, wie er versucht haben soll, Gold- und Diamantschmuck im Wert von mindestens 19.000 Euro zu schmuggeln. Zollbeamte wurden misstrauisch, nachdem sie seine goldene Halskette und sein Armband bemerkt hatten. Der Vorfall sorgt wegen des Umfangs der Beute und der falschen Angaben des Mannes für Aufsehen.

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Der Mann war nach dem Kauf der Stücke in der Türkei am FMO eingetroffen. Unter seinen Haaren versteckt entdeckten die Beamten goldene Diamantohrringe. In seinem Gepäck fanden sich Kreditkartenabrechnungen, die den Schmuck mit türkischen Geschäften in Verbindung brachten.

Eine Frau, die mit ihm reiste, trug ebenfalls Goldschmuck, konnte jedoch durch Fotos und eine Zollbescheinigung nachweisen, dass sie die Stücke bereits vorher besaß. Sie zeigte den Beamten sogar Bilder, auf denen der Mann die Schmuckstücke während der Reise anprobiert. Trotz ihrer Kooperation trug der Begleiter des Mannes einen Zettel bei sich, auf dem die neu erworbenen Stücke und ihre Preise aufgelistet waren.

Der Zoll beschlagnahmte den Schmuck, zu dem auch eine Brille und eine goldene Armbanduhr gehörten. Die Behörden leiteten ein Steuerhinterziehungsverfahren ein; es drohen Nachzahlungen von über 4.000 Euro an Einfuhrabgaben sowie ein Bußgeld. Zwar kommt es am FMO gelegentlich zu Goldschmuggel, doch dieser Fall sticht durch das Ausmaß der Ware und die irreführenden Aussagen des Mannes hervor.

Die beschlagnahmten Gegenstände bleiben vorerst in Zollverwahrung, während die Ermittlungen andauern. Dem Mann drohen nun finanzielle Strafen und mögliche rechtliche Konsequenzen wegen der Hinterziehung von Einfuhrabgaben. Ob weitere Anklagepunkte folgen werden, steht noch nicht fest.

Quelle