Gladbachs Abwärtsspirale: Deutliche Niederlage gegen den VFB Stuttgart verschärft die Krise
Anna FuchsGladbachs Abwärtsspirale: Deutliche Niederlage gegen den VFB Stuttgart verschärft die Krise
Borussia Mönchengladbachs Krise vertieft sich nach deutlicher Heimniederlage gegen den VFB Stuttgart
Die Niederlage ist bereits die vierte in sechs Bundesliga-Spielen und lässt die Fohlenelf nur noch fünf Punkte über dem Relegationsplatz zurück. Die Vereinsführung zeigt sich zwar entschlossen, räumt aber ein, dass Veränderungen nötig sind, um weitere Rückschläge zu vermeiden.
Das Spiel nahm früh eine ungünstige Wende, als Haris Tabaković in der 13. Minute bei einem Stand von 0:0 einen Elfmeter verschoss. Stuttgart übernahm daraufhin die Kontrolle und legte schonungslos die Schwächen der Gladbacher vor heimischem Publikum offen. Trainer Eugen Polanski kritisierte im Anschluss die mangelnde Umsetzungskraft seines Teams und betonte, dass man gegen Mannschaften auf Augenhöhe deutlich besser auftreten müsse.
Mit der aktuellen Formkurve ist die Mannschaft auf Platz 11 der Tabelle abgerutscht, während Teams wie Mainz, Heidenheim und der FC St. Pauli aufschließen. Sportdirektor Rouven Schröder warnte, der Verein müsse das eigene Schicksal in die Hand nehmen, da der Abstiegskampf immer enger werde. Trotz der Talfahrt wies Kapitän Rocco Reitz Spekulationen über eine tiefe Krise zurück und versicherte, die Mannschaft bleibe konzentriert.
Auf dem Transfermarkt hielt sich die Aktivität bisher in Grenzen: Die Leihe von Alejo Sarco von Bayer Leverkusen endete im Winter, während Tomáš Čvančara am 21. Januar 2026 zu Celtic Glasgow wechselte. Gerüchte über einen möglichen Abgang von Haris Tabaković und die Verpflichtung eines namentlich nicht genannten französischen Mittelfeldspielers halten sich hartnäckig, doch konkrete Sommer-Neuzugänge zur Verstärkung des Kaders stehen noch aus.
Für Gladbach beginnt nun eine entscheidende Phase der Saison – mit kaum Spielraum für Fehler. Ohne personelle Verstärkung und bei aufholenden Konkurrenten werden die kommenden Partien über die Zukunft entscheiden. Die Vereinsführung lehnt zwar Hektik ab, betont aber die Dringlichkeit, die Ergebnisse schnell zu verbessern.






