Giftiger Buttersäure-Dampf in Datteln: Bewohner und Hund erkranken schwer
Anna FuchsGiftiger Buttersäure-Dampf in Datteln: Bewohner und Hund erkranken schwer
Einsatzkräfte eilten am Mittwochabend zu einem Wohnblock in Datteln, nachdem es Meldungen über einen starken, beißenden Geruch gegeben hatte. Ein Bewohner und dessen Hund erkrankten mit Übelkeit und Erbrechen, woraufhin mehrere Feuerwehreinheiten umgehend ausrückten. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Absperrung des Gebiets, während Fachleute die Quelle der Dämpfe untersuchten.
Der Alarm wurde um 19:46 Uhr ausgelöst, nachdem ein Anruf über einen verdächtigen Geruch im Gebäude einging. Als Erste trafen Feuerwehrkräfte aus Datteln ein, unterstützt von der Analytischen Task Force der Berufsfeuerwehr Dortmund sowie weiteren Einheiten aus Waltrop. Zudem wurde ein spezialisiertes Team der Freiwilligen Feuerwehr entsandt, um die Lage zu bewerten und wichtige Erkenntnisse zu sammeln.
Im Flur des Gebäudes entdeckten die Einsatzkräfte eine kleine Menge einer unbekannten Flüssigkeit auf einer Fußmatte. Mit einem tragbaren Messgerät stellten sie fest, dass es sich um Buttersäure handelte. Dieser Fund löste weitere Vorsichtsmaßnahmen aus, darunter das Eintreffen des Leiters des Rettungsdienstes und des stellvertretenden Feuerwehrchefs – angesichts der möglichen öffentlichen Besorgnis.
Die Anwohner wurden angewiesen, in ihren Wohnungen zu bleiben, während das Umfeld des Gebäudes abgesperrt wurde. Der betroffene Bewohner, der gemeinsam mit seinem Hund den Dämpfen ausgesetzt gewesen war, wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Behörden bestätigten später, dass der Flur einer gründlichen Reinigung bedürfe, bevor er wieder sicher betreten werden könne.
Nach der Identifizierung der Säure und der Absicherung des betroffenen Bereichs konnte der Vorfall unter Kontrolle gebracht werden. Der Bewohner und sein Haustier erhielten medizinische Versorgung, während Reinigungsarbeiten anberaumt wurden, um mögliche Rückstände der Substanz zu beseitigen. Die Feuerwehr bestätigte, dass nach der Räumung der Stelle keine weitere Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe.






