Gewalttätiger Widerstand im ICE: Mann nach Angriff auf Bundespolizistin in U-Haft
Miriam KönigGewalttätiger Widerstand im ICE: Mann nach Angriff auf Bundespolizistin in U-Haft
Ein 28-jähriger Mann aus Guinea-Bissau ist nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit Bundespolizisten in Untersuchungshaft genommen worden. Der Vorfall ereignete sich in einem ICE-Zug auf der Strecke von Hamm nach Bielefeld, wo der Mann ohne gültiges Ticket angetroffen wurde.
Die Schwierigkeiten begannen, als die Bundespolizei eine routinemäßige Ticketkontrolle im Zug durchführte. Der Mann weigerte sich, einen Ausweis vorzuzeigen. Als die Beamten ihn daraufhin zur Wache bringen wollten, leistete er heftigen Widerstand.
Während des Handgemenges trat er einer Polizistin ins Gesicht. Sie erlitt leichte Verletzungen, konnte ihren Dienst aber fortsetzen. Die Konfrontation setzte sich fort, als der Mann sich auch bei seiner Gerichtsverhandlung am 6. Februar 2023 erneut widersetzte.
Das Amtsgericht Bielefeld ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft seine Untersuchungshaft an. Zudem leiteten die Behörden ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen seines Verhaltens während der Verhandlung ein.
Der Mann, der sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland aufhielt, bleibt vorerst in Haft. Sein Fall wird nun weiter juristisch geprüft. Die verletzte Beamtin hat inzwischen ihren Dienst wieder voll aufgenommen.






