Gerüchte über Untreue: Das geheime Leid der Königin hinter der Fassade der Monarchie
Jonas WagnerGerüchte über Untreue: Das geheime Leid der Königin hinter der Fassade der Monarchie
Die Ehe zwischen Königin Elizabeth II. und Prinz Philip war über Jahrzehnte von hartnäckigen Gerüchten über Untreue überschattet. Schon kurz nach ihrer Hochzeit 1947 tauchten Berichte über seine Affären auf – angeblich führte die Königin selbst Listen über die beteiligten Frauen. Trotz der Belastung erlaubte sie ihm in seinen späteren Jahren, nach seinem Rückzug aus der Öffentlichkeit, ein unabhängiges Leben.
Die Spekulationen über Prinz Philips Beziehungen reichen Jahrzehnte zurück. Eine der hartnäckigsten betraf Penelope Knatchbull, Countess Mountbatten of Burma, die 32 Jahre jünger war als er. Mitarbeiter sollen sie scherzhaft „Und Außerdem“ genannt haben, weil der Prinz sie stets in seine Einladungen einbezog. Die angebliche Affäre wurde viel diskutiert, nie jedoch bestätigt.
2020 behauptete die Royal-Biografin Ingrid Seward in ihrem Buch „Prince Philip Revealed“, er habe mit der französischen Schauspielerin Helene Cordet zwei Kinder gezeugt. Andere Mutmaßungen gingen noch weiter: Der Royalexperte Andrew Lownie spekulierte, Prinz Andrew könnte gar nicht Philips leiblicher Sohn sein. Stattdessen vermutete er, der Pferderennmanager der Königin, Lord Porchester, sei der wahre Vater.
Die Königin soll unter den Affären tief gelitten haben, weigerte sich jedoch, ihre Würde oder den Ruf der Monarchie dadurch beeinträchtigen zu lassen. Nach Philips Rückzug aus dem königlichen Pflichtenprogramm im August 2017 zog er auf den Wood Farm-Landsitz in Sandringham, während sie in Schloss Windsor blieb. Einige Biografen spekulierten sogar, Elizabeth könnte als Reaktion selbst Affären gehabt haben – doch konkrete Beweise blieben aus.
Trotz aller Flüstereien und Skandale hielt die Ehe des Paares stand. Prinz Philip verbrachte seine letzten Jahre mit einem gewissen Maß an Unabhängigkeit, während die Königin ihre öffentliche Rolle bewahrte. Die Vorwürfe, nie bewiesen, blieben ein beständiger Teil ihrer langen und komplexen Beziehung.






