12 April 2026, 20:04

Gemeinsame Projekte in Münster verbinden Geflüchtete und Nachbarn auf einzigartige Weise

Plakat für ein Darktown-Turnier, das Menschen mit Gegenständen zeigt, verstreute Eimer und Holzstäbe sowie Text auf dunklem Hintergrund.

Gemeinsame Projekte in Münster verbinden Geflüchtete und Nachbarn auf einzigartige Weise

Lokales Integrationsprojekt in Münster bringt Geflüchtete und Anwohner zusammen

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Eine Initiative in Münster hat Geflüchtete und Einheimische durch gemeinsame Aktivitäten nähergebracht. In der vergangenen Woche markierten zwei Großveranstaltungen – ein Möbelwerkstatt-Projekt und ein Fußballturnier – die jüngsten Erfolge des Modellprojekts für Integration. Das seit Oktober 2024 laufende Vorhaben hat in seinen ersten zehn Monaten bereits über 600 Menschen erreicht.

Das Projekt entstand, als sich mehr als zehn Einrichtungen zusammenschlossen, um die Integration im Landesaufnahmezentrum für Geflüchtete in Münster zu fördern. Betrieben von der Bezirksregierung Münster, hat sich das Zentrum zu einem Ort gemeinschaftlicher Aktivitäten entwickelt.

Am 30. August 2025 organisierte der Bezirksrat Gremmendorf eine Möbelwerkstatt, in der Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) und Nachbarn aus der Umgebung Seite an Seite arbeiteten. Gemeinsam fertigten sie stilvolle Sitzmöbel für das Viertel an. Noch am selben Tag richtete der SC Gremmendorf ein Fußballturnier aus, bei dem die ZUE Allstars – ein Team aus ZUE-Bewohnern – antraten. Höhepunkt war ein Spiel gegen die Traditionself des SC Preußen Münster, an dem Spieler aller Altersgruppen teilnahmen.

Neben Sport und Handwerk engagiert sich auch die Münsteraner Polizei im Projekt. Sie stellte Geflüchteten die Arbeit der deutschen Polizei vor, um Vertrauen aufzubauen und rechtliche Erwartungen zu vermitteln. Das Bündnis hinter dem Modellprojekt für Integration steht weiteren Partnern offen und lädt zur Mitwirkung an künftigen Initiativen ein.

Im ersten Jahr des Projekts nahmen über 600 Menschen an Workshops, Turnieren und Vertrauensbildungsmaßnahmen teil. Mit laufenden Veranstaltungen und einem wachsenden Netzwerk an Unterstützern schafft die Initiative weiterhin Begegnungsmöglichkeiten. Die Verantwortlichen betonen, dass neue Partner willkommen sind, sich der gemeinsamen Sache anzuschließen.

Quelle