Gelsenkirchen: Polizei kontrolliert Sicherheitsgurte bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Miriam KönigGelsenkirchen: Polizei kontrolliert Sicherheitsgurte bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich an europaweiter Verkehrssicherheitskampagne
Vom 9. bis 15. März 2026 nahm die Polizei Gelsenkirchen an einer europaweiten Aktion zur Verbesserung der Verkehrssicherheit teil. Die vom ROADPOL-Netzwerk organisierte Kampagne konzentrierte sich auf die korrekte Nutzung von Sicherheitsgurten und sollte Risiken für Fahrer und Mitfahrer verringern.
Im Rahmen der Kontrollen wurden Fahrzeuge an zentralen Orten überprüft, darunter in der Nähe der VELTINS-Arena und auf den Flohmärkten an der Trabrennbahn. Allein in Gelsenkirchen wurden 52 Erwachsene und 29 Kinder ohne oder mit falsch angelegtem Gurt angetroffen.
Die regionalen Zahlen fielen unterschiedlich aus: In Südhessen wurden 1.092 Fahrzeuge kontrolliert, wobei 328 Verstöße festgestellt wurden. Die Stadt Hagen meldete 46 Erwachsene und 11 Kinder, die gegen die Gurtpflicht verstoßen hatten, während im Landkreis Stade bei 430 Kontrollen 103 Verstöße registriert wurden. Eine bundesweite Gesamtbilanz liegt bisher nicht vor.
Die ROADPOL-Initiative verbindet Überwachung mit Aufklärungsarbeit, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich regelmäßig an solchen Aktionen und unterstreicht damit die Botschaft, dass richtig angelegte Gurte das Risiko schwerer Verletzungen bei Unfällen deutlich senken.
Die Kampagne zeigte, dass die Problematik der mangelnden Gurtpflicht sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern weiterhin besteht. Die lokalen Behörden betonen weiterhin die Bedeutung korrekter Rückhaltesysteme. Weitere gezielte Kontrollen sind in Zukunft geplant. Die Ergebnisse fließen in laufende Maßnahmen ein, um die Einhaltung der Vorschriften zu verbessern und Verkehrsunfälle zu reduzieren.






