17 June 2026, 18:07

Gehaltsstreit am Solinger Klinikum: BfS wirft CDU, FDP und SPD Intransparenz vor

BfS: "Klinikum Solingen - Nehmt die Kritik des DGB ernst!"

Gehaltsstreit am Solinger Klinikum: BfS wirft CDU, FDP und SPD Intransparenz vor

Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) hat eine aktuelle Entscheidung von CDU, FDP und SPD scharf kritisiert, Gehaltsverhandlungen in nicht-öffentlichen Ausschusssitzungen zu führen. Der Schritt löst Bedenken hinsichtlich Transparenz und der Zukunft der Arbeitnehmerrechte am Solinger Städtischen Klinikum aus.

Die BfS verurteilte die Entscheidung der Parteien, die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen zu verlagern, auf das Schärfste. Wie Jan Salewski betont, erforderten derart weitreichende Beschlüsse eine offene und öffentliche Debatte. Die Organisation argumentiert, dass dieses Vorgehen die Glaubwürdigkeit gewählter Vertreter untergräbt, die behaupten, die Interessen der Beschäftigten zu vertreten.

Martin Bender, Sprecher der BfS, erklärte, die neue Entgeltstruktur führe zu prekären Arbeits- und Lebensbedingungen. Die Gruppe besteht darauf, dass das Krankenhaus zwar nicht aus der Tarifbindung austrete, jedoch ein deutlich schwächeres Lohnsystem einführe. Dies werde es erschweren, qualifiziertes Personal zu halten oder neu zu gewinnen.

Die BfS weist darauf hin, dass Krankenhausmitarbeiter in Deutschland bereits im Verhältnis zu ihrem Arbeitswert unterbezahlt seien. Durch die Übertragung der Verantwortung an die BfS und die Grünen hätten sich CDU, FDP und SPD aus der Thematik zurückgezogen.

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Die Entscheidung verlagert die Rechenschaftspflicht für die Lohnverhandlungen auf andere Akteure. Die BfS hält daran fest, dass die geplanten Änderungen den Beschäftigten schaden und die Fähigkeit des Krankenhauses beeinträchtigen werden, eine qualifizierte Belegschaft zu sichern. Transparenz und öffentliche Beteiligung bleiben zentrale Forderungen der Organisation.

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