Gefährlicher Ukrainer flüchtig: 54 Millionen Euro Steuerhinterziehung durch illegale Zigarettenfabrik
Lotta AlbrechtGefährlicher Ukrainer flüchtig: 54 Millionen Euro Steuerhinterziehung durch illegale Zigarettenfabrik
Deutsche Behörden fahnden nach einem 37-jährigen Ukrainer, der verdächtigt wird, in Düsseldorf eine illegale Zigarettenfabrik betrieben zu haben. Gegen Ihor Libych wird wegen Steuerhinterziehung in Höhe von rund 54 Millionen Euro ermittelt. Seit März 2025 ist er auf der Flucht und gilt als bewaffnet und gefährlich.
Libych soll Teil einer kriminellen Gruppe sein, die die illegale Fabrik zwischen April 2024 und März 2025 betrieben hat. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und das Zollfahndungsamt Essen leiten die Ermittlungen. Die Behörden vermuten, dass er sich möglicherweise noch in Deutschland aufhält – möglicherweise in der Nähe von Aachen – oder in ein anderes europäisches Land geflohen sein könnte.
Der Fall wird am 25. Februar 2026 um 20:15 Uhr in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY… ungelöst ausgestrahlt. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich bei verdächtigen Hinweisen umgehend an das Zollfahndungsamt Essen zu wenden. Libych wird als 1,90 Meter groß, von kräftiger Statur, mit kurzen, graumelierten schwarzen Haaren und einem Ziegenbart beschrieben.
Bisher liegen keine bestätigten Informationen über Festnahmen oder Mittäter vor.
Die Ermittlungen zu Libychs mutmaßlicher Rolle in der illegalen Zigarettenproduktion laufen weiterhin. Personen mit Kenntnissen über seinen Aufenthaltsort werden aufgefordert, sich zu melden. Aufgrund des Ausmaßes der vermuteten Steuerhinterziehung wird der Fall von den Behörden mit hoher Priorität behandelt.






