Maschinen- und Anlagenbauer Gea erhöht Wachstumsziele - GEA feiert Rekordjahr mit Milliardenauftrag und steigenden Gewinnen
Der Düsseldorfer Technologiekonzern GEA hat die besten Finanzzahlen seit Jahren vorgelegt. 2023 sicherte sich das Unternehmen den größten Auftrag seiner Geschichte – ein großes Milchwirtschaftsprojekt in Algerien – und steigerte gleichzeitig Umsatz und Gewinne. CEO Stefan Klebert betonte die starke Nachfrage nach nachhaltigen Technologien als zentralen Wachstumstreiber.
Der Umsatz von GEA stieg 2023 um 1,4 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Noch deutlicher legte der Nettogewinn zu: Er kletterte um 7,5 Prozent auf rund 400 Millionen Euro. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen verzeichnete das Unternehmen einen spürbaren Anstieg bei Aufträgen und Rentabilität.
Weltweit beschäftigt GEA etwa 19.500 Mitarbeiter, davon mehrere tausend in Nordrhein-Westfalen. Allein in Deutschland unterhält das Unternehmen mehr als 20 Standorte, darunter wichtige Produktionsstätten in Oelde, Bönen sowie Dürth/Hürth. Global ist GEA in über 60 Ländern präsent und in mehr als 150 Märkten aktiv.
Die Technologien von GEA sind essenziell für die industrielle Lebensmittel- und Getränkeproduktion. Seine Zentrifugen kommen in der Bierherstellung zum Einsatz, während landwirtschaftliche Maschinen und Gefriertrocknungsanlagen die Milchverarbeitung und andere Grundnahrungsmittel unterstützen. Der Fokus auf Nachhaltigkeit hat maßgeblich zum jüngsten Erfolg beigetragen.
Der Rekordauftrag aus Algerien und die soliden Finanzzuwächse krönen ein starkes Jahr für GEA. Mit einem weltweiten Netzwerk und fast 20.000 Beschäftigten baut das Unternehmen seine Position in der industriellen Verarbeitung weiter aus. Die Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen bleibt ein zentraler Faktor für das anhaltende Wachstum.






